EPT Deauville – Man spricht (kein) deutsch

bubble table ept deauville 2015
Tumulte zur Bubble-Phase.

Die letzten drei Tage des EPT Main Events finden ohne deutsche Beteiligung statt. Kevin MacPhee und Bertrand Grospellier könnten für ein prominentes Finale sorgen.

Chipleader im EPT Main Event ist nach dem dritten Tag Georgios Kapalas bei noch 36 verbliebenen Spielern. Deutsche Spieler sind leider nicht mehr dabei.

Mit Kevin MacPhee und Bertrand Grospellier sind noch zwei der ganz großen Stars dabei, während Georgios Kapalas sich anschickt, an den griechischen Erfolg vom vergangenen Jahr anzuknüpfen.

Chipcount Top Ten

1

Georgios Kapalas

1.398.000

2

Kevin MacPhee

1.313.000

3

Dany Parlafes

1.220.000

4

Milan Tomasz Rabsz

1.099.000

5

Guillaume Darcourt

1.005.000

6

Daniel Carlsson

801.000

7

Ognyan Dirnov

735.000

8

Miroslav Alilovic

677.000

9

Matas Cimbolas

654.000

10

Evangelos Tsairis

617.000

 

 

EPT-Gewinner wird Bubble Boy

Am Nachmittag wurden die Geldränge – oder wie der Franzose sagt: „sö böbböl“ – erreicht.

jannick wrang ept deauville 2015
Schlechte Nachrichten für Jannick Wrang.

Turnierleiter Thomas Lamatsch ließ die Uhr anhalten, da einige Spieler wie üblich versuchten, durch konzentriertes Verzögern und ohne eine komplizierte Entscheidung treffen zu müssen, sich „in the money“ zu retten.

Nachdem es mehrfach zu Rudelbildung um die Tische gekommen war, an denen ein Spieler all-in war, traf es den Bubble Boy dann fast unbemerkt vom Floorman-Gespann am Feature Table.

Der Unglückliche war Jannick Wrang aus Dänemark, ehemaliger Champion der EPT Campione. Er verlor seinen Reststack mit A-9 gegen Pocket Zehnen von David Jaoui.

Schulz, Butzhammer scheiden als letzte Deutsche aus

Nachdem Robert Schulz den Tag aussichtsreich als Dritter des Chipcounts begonnen hatte, erfuhr er an Tag 3 die ganze Grausamkeit der Varianz.

Zunächst verlor er einen großen Pot gegen den Straight Flush von EPT Berlin Gewinner Kevin MacPhee, und dann seinen verbliebenen Stack mit 9 T gegen 5 5 von Guillaume Darcourt.

Das Board verlief 4 9 9 --- 5 --- 5 und Schulz musste sich auch noch einem Runner Runner Vierling geschlagen geben.

Thomas Butzhammer erreichte immerhin gerade so die Geldränge und bekam seine Unkosten mit €8810 erstattet.

Butzhammer hatte den Tag schon mit einem kleinen Stack begonnen und kam zu keiner Zeit auf einen grünen Zweig.

Am Ende riskierte er sein Turnierleben mit A-8 und wurde von Königen bezahlt und geschlagen.

Damit wird zum ersten Mal seit der EPT Sanremo im vergangenen April kein deutscher Spieler am Finaltisch sitzen.

Ab 12 Uhr wird am Donnerstag wieder gespielt, dann mit dem Ziel, die letzten 16 zu erreichen.

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