EPT London: Schotte entführt den Titel

Big pot for Newhizzle

Mehr als drei Wochen lang war die britische Hauptstadt der Mittelpunkt der Pokerwelt. Nach der World Series of Poker Europe folgte die EPT London. Und die ging gestern ausgerechnet mit dem Triumph eines Schotten zu Ende. David Vamplew gewann 900.000 Pfund und ist nun erfolgreichster Poker-Highländer aller Zeiten. Auch im Highroller-Event gewann mit Nacho Barbero aus Argentinien ein Erzrivale des Empire. Fabian Quoss aus Nürnberg wurde hingegen nur Fünfter.

Der frühe Herbst gehört im jährlichen Pokerkalender London. Und auch wenn es dort dann schon die berühmten Bindfäden regnet - auch dieses Jahr endete das Festival (bestehend aus WSOPE und EPT) mit einem Rekord. 848 Spieler, so viele wie nie zuvor waren bereit gewesen das Buy-In für den Main Event zu entrichten. 900.000 Pfund gab es für den Sieger und  bei dessen Krönung wollten auch 40 deutschsprachige Spieler ein Wörtchen mitzureden haben. Allerdings nur bis Tag 4, dann waren nämlich schon alle Hoffnungen begraben. Noch als Bester konnte sich Paymen Lüth auf Platz 50 für 13.000 Pfund in die Statistiken einschreiben. In die bezahlten Plätze gelangten außerdem: Benny Spindler (68./ 11.000 Pfund), Konstantin Bücherl (71./ 11.000 Pfund), Lukas Bäumer (81./9.000 Pfund) und Steffen Lameli (118./7.500 Pfund).

Der Final Table war mit John Juanda und Tom Marchese, der in diesem Jahr schon 1,7 Mio. Dollar an winnings zu Buche stehen hat, sehr stark aufgestellt. Auch der Viertplatzierte der EPT Berlin Artur Wasek aus Polen hatte es wieder an den Final-Tisch geschafft. Nach Short-Stack Per Ummer rollten schnell weitere Köpfe und schon bald saßen sich der Schotte David Vamplew und der indonesische Amerikaner John Juanda im Heads Up gegenüber. 3 ½ Stunden dauerte das hochklassige Duell, dann stand es fest: den Titel entführt ausgerechnet ein Highländer. David Vamplew ist damit nicht nur um 900.000 Pfund reicher, sondern auch der erfolgreichste Turnier-Pokerspieler, der sich je über den Hadrians-Wall getraut hat.

Hier noch die Payouts des Main Events:

1. David Vamplew - UK: 900.000 Pfund
2. John Juanda - USA: 545.000 Pfund
3. Kyle Bowker - USA: 300.000 Pfund
4. Artur Wasek - POL: 240.000 Pfund
5. Kayvan Payman - CAN: 190.000 Pfund
6. Fernando Brito - POR: 145.000 Pfund
7. Tom Marchese - USA: 100.000 Pfund
8. Per Ummer - ZYP: 66.800 Pfund

Beim Highroller Event, der ebenfalls gestern beendet wurde, waren fünf deutschsprachige Spieler bereit gewesen die 20.000 Pfund  auf den Tisch zu legen. Doch Tobias Reinkemeier, Johannes Strassmann, Benny Spindler und Ronny Kaiser (Schweiz) verabschiedeten sich bereits nach Tag 1. Lediglich Fabian Quoss entpuppte sich als wahrer Überlebenskünstler. Er schaffte es  an den Final Table und konnte 107.000 Pfund gewinnen als er auf Platz 5 ausschied.

Als Dominator eines hochklassisch besetzten Highroller Events erwies sich am Ende der argentinische PokerStars Pro Nacho Barbero. Erst eliminierte er die lange führende Vanessa Selbst, und dann hatte er auch im Heads Up gegen Chipleader Jani Sointula aus Finnland das bessere Ende auf seiner Seite.

Und hier auch noch die Payouts des Highroller Events:

1. Nacho Barbero ARG: 556.000 Pfund

2. Jani Sointula FIN: 335.000 Pfund

3. Andrew Robl USA: 198.000 Pfund

4. Vanessa Selbst USA: 145.000 Pfund

5. Fabian Quoss GER: 107.000 Pfund

6. Matt Marifioti CAN: 76.500 Pfund

7. Will Molson CAN: 61.200 Pfund

8. Pierre Neuville BEL: 45.900 Pfund

 

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