EPT London – Der Titel geht an Robin Ylitalo

robin ylitalo

Der Schwede Robin Ylitalo hat den Main Event der EPT in London gewonnen. Es war ein hartes Stück Arbeit.

Es war ein langer Finaltag beim EPT London Main Event. Nachdem zunächst Kully Sidhu und der Norweger Jan Sjavik ausgeschieden waren, geschah mehrere Stunden lang überhaupt nichts.

Hauptgrund dafür war die eiserne Disziplin von Leo McClean. Der Engländer war die Geschichte des Tages.

Seine Investition für diesen Main Event betrug £82. Über mehrere Satellites hatte er sich für den Main Event qualifiziert, es war sein erstes Turnier dieser Größenordnung, und er war den ganzen Tag fast ununterbrochen Shortstack.

Während die anderen Spieler darauf warteten, dass McClean endlich ausschied, hatte dieser kein Problem damit, sich immer weiter durchzufolden und eine Menge Spaß daran zu haben, an einem EPT-Finaltisch zu sitzen.

Und wenn McClean dann doch mal eine Hand fand, wurde er prompt ausbezahlt. Als McClean erfolgreich vier Spieler überlebt hatte, gewann er einen Coin Flip ausgerechnet gegen den Halbschotten Ludovic Geilich und gab damit erstmals die Rote Laterne ab.

leo mcclean
Irgendwie der Mann des Tages - Leo McClean.

In der Folge verdoppelte er weitere Male, bis er schließlich doch ein „Race“ verlor. Der Grieche Karakousis nahm Leo McClean mit Dreien gegen A-Q vom Tisch.

Platz 3 und ein unvergessliches Erlebnis für den Engländer.

Das Heads-up bestimmte dann der Schwede Robin Ylitalo, der seinen Gegner Giorgios Karakousis ständig unter Druck setzte und ihm stetig die Chips abnahm.

Nach knapp einer Dreiviertestunde hatte Ylitalo das letzte Duell gewonnen. Mit A-K gegen A-6 hielt der die doninierende Hand, und auf dem Board geschah nichts Spektakuläres mehr.

Die Payouts am Finaltisch:

  • 1. Robin Ylitalo, S, £560.980
  • 2. Georgios Karakousis, GR, £349.200
  • 3. Leo McClean, ENG, £249.850
  • 4. Ludovic Geilich, /D/SCO, £193.340
  • 5. Jeffey Rossiter, AUS, £152.320
  • 6. Stefan Vagner, SLK, £119.225
  • 7. Jan Sjavik, NO, £88.175
  • 8. Kully Sidhu, GB, £60.640

Jason Lavallee gewinnt High Roller, Ulliott wieder im Geld

Jason Lavallee
Jason Lavellee.

Das Turnier der High Roller mit 10.000 Pfund Buy-in wurde schon in den frühen Abendstunden beendet.

Der Kanadier Jason Lavallee setzte sich durch und konnte seinem ohnehin schon eindrucksvollen Resümee endlich einen großen Turniersieg hinzufügen.

Schon mehrfach hatte Lavallee bei größeren Events den zweiten Platz belegt, „aber jetzt ist der Fluch von mir genommen worden“.

Dave Ulliott hat bei seinem Comeback an den internaqtionalen Pokertischen einen weiteren Achtungserfolg erzielt.

Nachdem er die letzten vier Tische des Main Events erreichen konnte, schaffte er es im High Roller Event sogar auf Platz 6.

Auf den Podestplätzen landeten Lokalmatador Simon Higgins und Sorel Mizzi, ebenfalls aus Kanada.

Die EPT macht damit einen Monat Pause und trifft dann im Dezember in Prag ein, wo sie im Rahmen des Prager Pokerfestivals ausgetragen wird.

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