EPT Kopenhagen – „Ich bin ruhiger geworden“

Langmann Tureniec
Forian Langmann (links) und Michael Tureniec, der ihn schließlich vom Tisch nahm.

Florian Langmann über Isildurs Superstar Showdown, die Sunday Majors und warum Skandinavier die besseren Spieler sind.

Einen deutschen Sieg wird es bei der EPT Kopenhagen leider nicht geben. Als bester Deutscher schied Florian Langmann auf Platz 19 aus. Dafür hatte er ein bisschen Zeit, um mit uns zu sprechen.

Dein bestes Ergebnis seit Dortmund 2009. Wie fühlt sich das an?

Sehr gut. Ich bin sehr zufrieden, obwohl es natürlich noch weiter hätte gehen können.

Man hat seit der WSOP nichts von dir gehört. Hast du eine Pause eingelegt?

Nein, aber ich habe nicht sehr viel gespielt. Im Schnitt ein Event pro Monat. Vor zwei. Drei Jahren war ich noch ständig unterwegs. Jetzt bin ich etwas ruhiger geworden und bleibe lieber in Wien. Aber es stimmt, ich hatte im letzten halben Jahr keine guten Ergebnisse.

So oft hat man dich aber auch nicht online gesehen. Und wenn, dann meistens beim Cash Game.

Ich spiele die ganz großen Turniere nicht so gern, weil ich es hasse, bis sieben Uhr morgens wachzubleiben. Wenn die Sunday Majors früher anfingen, würde ich sie wahrscheinlich häufiger spielen. Im Cash Game kann ich eben aufhören, wann ich will. Aber die WCOOP und SCOOP Events spiele ich immer.

Würdest du beim Superstar Showdown gegen Isildur antreten?

Ich spiele kein No Limit Hold’em Cash Game, ich spiele nicht auf diesen hohen Limits, und ich spiele auch nicht Heads-up. Also definitiv nein.

Die EPT Kopenhagen ist die EPT der Skandinavier. Ist das Spiel hier wirklich aggressiver?

Unbedingt! Es ist kein Zufall, dass die Bubble hier schon im Level 2000/4000 geplatzt ist. Normalerweise passiert das erst bei 2500/5000 oder sogar bei 3000/6000. Die Skandinavier haben weniger Hemmungen, ihre Chips in die Mitte zu bringen.

Für das Spiel ist das nicht schlecht, weil man dann am Ende ziemlich deep ist. Übrigens heißt aggressiver nicht schlechter. Wahrscheinlich sind die Skandinavier sogar bessere Spieler als Italiener, Franzosen … oder Deutsche.

Der Finaltisch der EPT Kopenhagen findet am heutigen Samstag statt.

Teilnehmer und Chipcount:

  1. Per Linde, Schweden, 4.980.000
  2. Kevin Iacofano, USA, 1.844.000
  3. Nikolas Liakos, Schweden, 1.493.000
  4. Juha Helppi, Finnland, 1.470.000
  5. Michael Tureniec, Schweden, 1.310.000
  6. John Eames, England, 1.060.000
  7. Mudassar Khan, Dänemark, 823.000
  8. Andrea de Molle, Italien, 417.000

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