EPT Grand Final Tag 4 - die letzten Acht

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Nicolas Chouity. Photo: Neil Stoddard.

Nicolas Chouity geht als Chipleader in den letzten Tag des PokerStars EPT Grand Final. Großes Staraufgebot im High Roller Turnier.

Pocket Asse gelten allgemein als beste Starthand. Sogar Abergläubische und Traumatisierte („Meine Asse halten nie!") geben zu, dass sie ziemlich gut ist. Am vierten Tag des Grand Final der sechsten PokerStars EPT Saison erlebten gleich zwei Spieler das Trauma der „geknackten Asse".

Claudiu Saizu verlor gegen die Damen von Rugini, der ganz klassisch eine Dame auf dem Flop traf, und Jean-Francois Talbots Asse traten gegen A-T von Nicolas Chouity an. Zwei Zehnen auf dem Flop.

Mit gewaltigem Chipvorsprung geht Nicolas Chouity in den letzten Tag. Der Online-Qualifikant aus dem Libanon kam als 124. in die Preisgeldränge der EPT Berlin und schloss im letzten Jahr das Grand Final in Monte Carlo auf Platz 50 mit €31.000 Preisgeld ab.

Josef „Pepi" Klinger ist der aus deutscher Sicht interessanteste Spieler. Der österreichische Schachgroßmeister ist seit Mitte der 90er Jahre als Pokerprofi unterwegs. Sein letzter großer Cash stammt von März 2008.

Mit Erstaunen beobachteten wir, wie die internationalen Stars im Main Event früh und zügig ausschieden. Es sah so aus, als würde das Finale hier in Monaco sang- und klanglos zu Ende gehen. Heute zeigt sich allerdings, dass die großen Namen keineswegs schon ausgecheckt haben wie befürchtet.

Das $25k High Roller Event startete heute Nachmittag, und plötzlich sind sie alle wieder da. Mit 113 Teilnehmern und einem ersten Preis in Höhe von einer Million Euro ist dies vielleicht der eigentliche Höhepunkt des Saisonfinales.

Viktor Blom, Antoine Saout, William Thorson, Daniel Negreanu, Tony G., Dario Minieri, Jeff Sarwer, Gus Hansen, Mike MacDonald, Dennis Philips, Tobias Reinkemeier, Isabelle Mercier, Markus Golser, Luke Schwartz, Jason Mercier, Live Boeree, Lex Veldhuis, es ist ein Who-is-who der Pokerwelt. Nur Ivey ist nicht da. Drei Tage warten war ihm wohl zu langweilig, und es gibt auch keine $500/$1000 Partie in Monaco. Jedenfalls nicht offiziell.

Die Finalisten:

  1. Nicolas Chouity, Libanon, 10.130.000
  2. Mesbah Guerfi, Frankreich, 3.670.000
  3. Andrew Chen, Kanada, 3.350.000
  4. Dominykas Karmazinas, Litauen, 2.285.000
  5. Aleh Plauski, Weißrussland, 1.695.000
  6. Herve Costa, Frankreich, 1.590.000
  7. Josef Klinger, Österreich, 1.170.000
  8. Roger Hairabedian, Frankreich, 1.130.000

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