EPT Grand Final – Seidel und Charania in Lauerstellung
Tag 2 des EPT Finales ist gelaufen, und Max Martinez ist der neue Tabellenführer. Erik Seidel bereits auf Platz drei, Pantaleo Neunter.
„Es würde mir alles bedeuten, hier den Finaltisch zu erreichen“, erklärte Charania gegenpber PokerListings nach Ende des Spieltags.
Online konnte Charania schon mehr als $3,5 Mio. gewinnen, aber bei Live-Turnieren ist ihm der große Durchbruch bisher nicht gelungen.
„Ein Sieg hier wäre der größte Triumph meiner Karriere“, schwärmt Charania, der sich am Nachmittag durch die Tabelle nach oben schraubte, nachdem er zunächst gegen den gestrigen Chipleader Nick Yunis verdoppelt hatte.
Im bis dahin größten Pot des Tages versuchte Yunis, Charania per 6-Bet All-in mit A-T aus dem Pot zu drängen. Charania bezahlte mit Assen und ließ Yunis mit nur 18k zurück. Er schied kurz danach aus.
Insgesamt 130 Spieler erreichten Tag 3, von denen heute 96 bezahlt werden.
Giuseppe Pantaleo ist derzeit bester Deutscher. Er liegt in der aktuellen Chiptabelle auf Platz 9.
Negreanu, Ivey ausgeschieden
Eine Reihe bekannter Namen verschwand aber auch von der Teilnehmerliste. Die beiden größten Namen waren Daniel Negreanu und Phil Ivey.
Negreanu verlor seinen Stack mit A♥ Q♥ all-in pre-Flop gegen Pocket Könige. Sein Gegner traf Set und auch noch Quads und schickte den Kanadier auf sein Hotelzimmer.
Phil Ivey schied zum Unglück der Kollegen vom Fernsehen in der ersten Hand aus, die er spielte, nachdem man ihn an den Fernsehtisch versetzt hatte.
Auch Sorel Mizzi, Vanessa Selbst und Ville Wahlbeck vom Team PokerStars schieden aus. Selbst und Wahlbeck traf es in ein und derselben Hand. Beide hielten zwei Paare, aber es gab da noch jemanden mit einer Broadway Straight.
Mit Fatima de Melo musste ein weiteres Mitglied des PokerStars Teams gehen. Sie wurde von Fabrice Soulier aus dem Turnier genommen, der kurz vor Ende des Tages ebenfalls ausschied.
Chipcount Top Ten nach Tag 2:
1. Max Martinez, Italien – 456.3002. Mohson Charania, Kanada – 413.500
3. Erik Seidel, USA – 362.200
4. Anatoli Gurtuvoj, Russland – 339.100
5. Geert-Jan Potijk, Holland – 324.600
6. Vadzim Kursewitsch, Weißrussland – 317.800
7. Lawrie Inman, GB – 303.500
8. John Andress, USA – 301.200
9. Giuseppe Panataleo, Deutschland – 294.400
10. Tudor Grangure, Italien – 293.900

