Kursewitsch setzt sich am EPT-Finaltisch durch

vadzimkursevich
Photo: PokerStars-Blog.

Der Weißrusse Vadzim Kursewitsch ist neuer Titelträger bei der EPT Deauville in Frankreich. Erst nach zwölf Stunden Finaltisch steht der Sieger fest.

Der erst 24-Jährige legte über weite Strecken eine dominierende Leistung hin. Nur gegen Ende des Tages kurzfristig geriet er kurzfristig ins Wanken, aber nach 12 Stunden Spielzeit war er dennoch derjenige, der sich den Titel sichern konnte.

Hinzu kommen für Kursewitsch €875.000 Siegprämie.

Paul Guichard, der mit einem leichten Chipvorsprung in den Tag gegangen war, wurde Zweiter und kassierte damit €557.000.

Zu Beginn des Heads-up lag Guichard mit 3 Mio. Chips weit hinter Kursewitschs 23 Mio. zurück, konnte dann aber zweimal kurz nacheinander verdoppeln und lag damit praktisch gleichauf. Dann aber verlor mit einem gefloppten Set gegen eine sauber gefischte Runner Runner Straight von Kursewitsch und musste sich mit der Silbermedaille begnügen.

Für Kursewitsch, der bei der WCOOP im Main Event sowie bei der EPT in Berlin am Finaltisch saß, ist es der bisher größte Siegerscheck.

Pagano scheidet früh aus

Der italienische Dauerbrenner Luca Pagano saß bereits zum siebten Mal an einem Finaltisch der EPT. Ein einsamer Rekord für Pagano, der zum 20. Mal die Geldränge erreichte. Zu einem Sieg reichte es aber wieder nicht, Pagano wurde am Ende Siebter.

Nur der Ire Mick Graydon musste noch vor Pagano den Weg an die Rails antreten. Er war der Shortstack am Tisch, und sein Comeback-Versuch war nicht von Erfolg gekrönt.

Der 21-jährige Computerspezialist Vuong Than Trong hielt lange Zeit den Chiplead. Bei noch vier Spielern verlor er jedoch einen großen Pot gegen Kursewitsch mit A-Q gegen K-K und wurde am Ende Dritter.

Die einheimischen Yorane Kerignard, Bruno Jais und Olivier Rogez erhielten naturgemäß besonders viel Unterstützung, konnten aber nicht ins Heads-up eingreifen und belegten die Pl#tze vier bis sechs.

Vor allem Bruno Jais wird damit zufrieden sein, denn er war überhaupt nur in dem Event, weil er sich versehentlich für ein Satellite registrierte, als er eigentlich ein €10 MTT spielen wollte.

Nach diesem Fehler blieb ihm gerade noch ein einziger Euro auf seinem Account, nach seinem fünften Platz in Frankreich werden daraus plötzlich€200.000.

Final Table Payouts:

1. Vadzim Kursewitsch - €875.000
2. Paul Gichard - €557.000
3. Vuong Than Trong - €328.000
4. Yorane Kerignard - €260.000
5. Bruno Jais - €200.000
6. Olivier Rogez - €155.000
7. Luca Pagano - €110.000
8. Mick Graydon - €67.200

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