EPT Campione – Chouity, Donev unter den Big Stacks

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Nicolas Chouity. Alle Photos: PokerStars-Blog.

Nach Tag 1 der EPT in Italien zeigt sich, dass die Zeit der ganz großen Teilnehmerfelder vorbei zu sein scheint. Ein Grand Final Champion steht an der Spitze des Chipcounts.

Im Jahr 2010 gewann Nicolas Chouity  aus dem Libanon das große Finale der EPT-Saison. Gestern kehrte er mit einem Paukenschlag zurück und schob sich an die dritte Stelle der Gesamtrangliste nach den Tagen 1A und 1B.

Mit 392 Spielern nahmen mehr als doppelt so viele wie am Vortag an dem Turnier teil. Sie schraubten die Zahl der Spieler auf 570. Ansehnlich, aber weit entfernt von den ehemals vierstelligen Teilnehmerzahlen, die in früheren Jahren in San Remo erreicht wurden. Kein Wunder: Das Angebot an internationalen Turnieren ist sehr viel breiter geworden, und gerade Hobbyspieler versuchen vermehrt, sich für Events mit niedrigeren Buy-ins zu qualifizieren.

Ivo Donev
Ivo Donev - drin.

In der Königsklasse EPT werden dafür die größten Preispools erreicht. In Italien sind es €2,76 Mio. 88 Spieler erreichen die Geldränge, der Sieger kassiert €640.000 und das Bracelet der Firma Shamballa im Wert von €10.000.

Chouity profitiert von Selbsts Über-Bluff

Eigentlich war Chouity nur ein Spieler unter ferner liefen, als sich der erste Tag dem Ende zuneigte. Dann aber hatte er das Glück, mit Pocket Assen auf Vanessa Selbst zu treffen, als diese gerade beschlossen hatte, mal wieder mit dem Kopf durch die Wand zu müssen.

Vor allem die amerikanischen Pokerfans werden sich noch an die Hand erinnern, die Selbst beim NAPT Mohegan Sun spielte. Mit 4 8 schob sie eine 5-Bet all-in, lief in Pocket Asse, konnte diese knacken und gewann dann das Turnier.

Gestern hielt sie J-9, hatte aber weniger Glück. Chouity fing die 6-Bet ab und schnappte sich die Chips der derzeit erfolgreichsten Spielerin der Welt.

Soulier, Vamplew, Donev weit vorn

Fabrice Soulier bildet mit ElkY momentan die Spitze der französischen Pokerelite. Seit seinem Bracelet-Gewinn bei der WSOP 2011 ist er regelmäßig in den Top Ten des GPI vertreten. Er schloss den Tag mit über 100.000 Chips ab.

Dasselbe gilt für den EPT-Titelträger David Vamplew aus Schottland. Er konnte sich schon früh weit nach vorn in der Chiptabelle spielen und hielt sich dort den ganzen Tag über.

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Martin Staszko - raus.

Ivo Donev, Urgestein aus Österreich, gehört mit 100.100 Chips ebenfalls zu der elitären Gruppe der 100.000er. Weiterhin dabei sind Tobias Reinkemeier (62.500), Ronny Kaiser (69.600), EPT Prag Champion Martin Finger (47.900), Vladimir Geshkenbein (44.700), Heinz Kamutzki (30.100) und Benny Spindler (7900).

Minieri und Candio ausgeschieden

Ein Heimspiel ist kein Garant für einen Sieg. Das mussten gestern auch einige Lokalmatadoren leidvoll erfahren. Dario Minieri schied ebenso aus wie der ehemalige November Niner Filippo Candio.

Natürlich beschränkte sich die Liste der Ausgeschiedenen nicht auf Italiener. Guillaume Darcourt, Gewinner der WPT in Bukarest, traf ein Set auf dem Flop gegen ein Overpair. Suck und Re-Suck, sein Gegner traf auf dem River ebenfalls ein Set.

John Eames gehört in Großbritannien zu den besten Spielern und saß bereits einmal an einem Finaltisch der EPT, Martin Jacobson ist in Schweden ein Star und hatte schon vier Mal das Final Table Vergnügen. Beide werden jedoch auf ihren ersten Titel weiter warten müssen.

Weitere Spieler, die wir nicht mehr im Turnier sehen werden, sind Jeff Sarwer, Martin Staszko, Lex Veldhuis, Andrew Frankenberger und Michael Tureniec.

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