Zweitgrößte EPT Berlin

ept tag 1b
Voll bis zum Rand - der Pokerfloor des Hotel Hyatt.

Ein wahrer Spieleransturm ließ an Tag 1B den Main Event der EPT auf beinahe Rekordgröße anschwellen. Die wichtigsten Zahlen und Fakten im Überblick.

Abends gegen 21 Uhr wurde die offizielle Zahl bekanntgegeben: 565 Spieler drängten sich an Tag 1B in der großen Arena, mehreren Nebenräumen und einem weiteren Spielsaal in der gegenüberliegenden Spielbank, die vor zwei Jahren noch das gesamte Turnier aufnehmen konnte.

Damals waren insgesamt 773 Spieler am Start. Letztes Jahr sank diese Zahl auf 745, aber im Jahr 2013 kommt die Teilnehmerliste auf 912 Namen.

Ein Zuwachs um rund 20%, der Berlin nach 2010 die bisher zweitgrößte EPT beschert, bei der damals Kevin MacPhee triumphieren konnte.

Die Spieler kommen aus 55 Nationen, 30% der Teilnehmer kommen aus Deutschland. 136 Spieler werden bezahlt, der Sieger erhält €880.000.

Waren am ersten Starttag schon mehr prominente Spieler als üblich angetreten, kamen zum zweiten gleich reihenweise Big Names.

Wegen der großen Zahl hier nur einige Namen von Spielern, von denen wir noch hören werden:

Philipp Gruissem
High Roller Spezialist Philipp Gruissem.

Kevin Iacofano, Vanessa Selbst, Sorel Mizzi, Ivan Demidov, Mar-Andre Ladouceur,  Martin Horecki, Theo Jorgensen, Bryn Kenney.

Für Aufsehen sorgten vor allem Michael Mizrachi und Martin Finger. Der „Grinder“ war bereits zum Shortstack geworden, als ihm in kürzester Zeit mehrere Verdoppler gelangten – darunter eine Hand mit A-A gegen K-K und T-T – und er plötzlich in der Spitzengruppe des Chipleads auftauchte.

Am Ende war Mizrachi sogar Chipleader von Tag 1B.

Martin Finger verwickelte sich gegen Sorel Mizzi in einen Riesenpot. Es war die letzte Hand vor der langen Pause, und sie dauerte einige Minute, weshalb der Großteil der Spieler und Zuschauer nichts davon mitbekamen.

Nach fünf Bets pre-Flop setzte Finger auf jeder Straße und ging auf dem River all-in, warf aber sofort seine Hand weg, als Mizzi den Call annoncierte.

Leider verpasste es der Dealer, beide Hände aufzudecken, wie es in den EPT-Regeln vorgeschrieben ist, sondern erlaubte Mizzi, seine Hand ebenfalls in den Muck zu schieben.

Da beide Spieler etwa gleich große Stacks hatten, herrschte einige Minuten lang Verwirrung, bis feststand, dass Finger ausgeschieden war.

Sorel Mizzi übernahm dagegen zwischenzeitlich den Chiplead.

Pius Heinz
Müde? Pius Heinz.

Bei Spielende sah die Spitze des Chipcounts (Tag1A und 1B kombiniert) so aus:

  • 1. Ronny Voth, D, 196.100 Chips
  • 2. Mike Kunze, D, 188.000
  • 3. Thomas Richter, D, 176.100
  • 4. Michael Mizrachi, USA, 175.400
  • 5. Sebastian Trisch, D, 173.500
  • 6. Robin Ylitalo, S, 172.800
  • 7. Giuseppe Vasallo, D, 169.300
  • 8. Yakow Onuchin, RUS, 168.600
  • 9. Pal Koppegodt, NOR, 165.200
  • 10. Rameev Sergej, RUS, 163.100

Von den deutschsprachigen Spielern sind u. A. Erich Kollmann, Ole Schemion, Sebastian Ruthenberg, Julian Stuer, Andre Klebanov, Philipp Gruissem, Max Heinzelmann, Vladimir Geshkenbein, Pius Heinz und Fabian Quoss bereits ausgeschieden.

Dagegen sind noch dabei (Liste unvollständig):

Dominik Nitsche (137.900), Manig Loeser (111.900), Moritz Kranich (111.500), Tobias Reinkemeier (81.100), Jan Collado (57.600), Benny Spindler (57.000), Marvin Rettenmaier (47.500), Christopher Frank (42.200), Sandra Naujoks, (20.100).

Internationale namhafte Bustouts: Paul Volpe, David Williams, Faraz Jaka, Chris Moorman, Ludovic Lacay, Luke Schwartz, Ana Marquez, Marcel Luske, Dario Minieri, Mike MacDonald, Ramzi Jelassi und David Vamplew.

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