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„Das Gute im Menschen"

Von: The Hand Geposted in: Blog
2010 Mar 5
Michael Koerner

Michael Körner bei der EPT Berlin über Crapshot-Turniere, Rush Poker und die Natur des Online-Spielers.

Wenn man bei der EPT durch die Gänge des Hyatt Hotels läuft, trifft man alle möglichen Leute, die mit der Pokerszene zu tun haben. „Die Frage ist nicht, ob man hierherkommt, die Frage ist, wenn du nicht hierherkommst, was stimmt dann nicht bei deiner Firma?", wie der Kollege Hachmeister treffend feststellte.

Einer dieser Leute ist Oberpokerkommentator Michael Körner, der sich an Tag 2 der EPT Berlin mal blicken lässt, bevor er am Wochenende Basketball kommentiert. Spielt er hier auch bei einem Side Event mit?

„Ja, das €300er Turbo Crapshot," grinst er. „Für ein Zwei-Tages-Event habe ich keine Zeit." Wegen Basketball. Die Blinderhöhungen alle 15 min erinnern an die Zeiten der €15 Erster-Preis-ein-Toaster-Kneipenturniere. „Macht nichts. Man hat trotzdem Spaß."

ept-logo
PokerStars EPT Berlin.

Was und wo spielt Körner eigentlich sonst so? „ Mein Wohnort München ist ja leider pokertechnische Diaspora. Also spiele ich oft online. Besonders gerne Mixed Games. Außerdem bin ich so oft wie möglich bei Omaha Hi-Lo Turnieren dabei." Lieblingspokerräume? „PokerStars und Full Tilt. Das  Angebot ist da eben am besten."

Was hält er von Rush Poker? „Hat eigentlich nicht mehr viel mit Poker zu tun, ist aber trotzdem eine tolle Sache. Vor allem wenn man sich denkt, ich habe nur eine Viertelstunde Zeit. Da spiele ich doch mal eben 80 Hände."

Kann man Rush Poker wirklich profitabel spielen? „Vor ein paar Tagen hätte ich noch gesagt, ja.", lautet die vielsagende Antwort. Und was ist die beste Strategie? „Vor allem darf man nicht zu deep sein. Läuft man mit Königen unglücklich gegen Asse, wäre es doch zu dumm, wenn man mit 200 BB gegen einen Stack von 250 BB spielt. Also lieber ausloggen und dann mit 100 BB wieder weitermachen. Wenn der Bad Beat kommt, und er kommt ja sowieso, ist es dann nicht ganz so schlimm."

Stimmt es, dass auf Rush Poker nur Premiumhände gespielt werden? „Das war am Anfang so, wird aber jetzt immer softer." Wie kommt's? „Ist doch klar. Es ist die Gier, die die Spieler treibt. Die meisten sind eben doch geistesgestört," lächelt er. Wir sind eben alle eine große Familie.

Dann macht Körner eine Pause. „Kartenspiele, bei denen es um Geld geht, können auf Dauer eben nicht von Leuten gespielt werden, die noch an das Gute im Menschen glauben," sagt er, und es klingt, als wüsste er, wovon er redet.

Michael Körner ist aktiver Unterstützer von allin4kids.de.

Kommentare

1

  1. Michael Boxhammer

    2010-05-03

    Ist ja alles immer sehr schön was da geredet wird aber der körner hat im pokern nichts wirklich was gerissen und schreibt bücher man das gerede auch bei raab geht doch einen auf die nerven. Spiele selber schon jahre lang pokern und das gequatsche von wahrscheinlichkeiten usw nervt weil es so nicht ist oder der körner müsste schon ein paar braclets haben eins ist klar glück überwiegt beim pokern immer noch werde das pokern aber nicht aufgeben weil es spass macht wünsche mir bloss nicht so viele klugscheisser mit ihren kommentaren

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