EPT Berlin – zwei Finale und ein Video

davidi kitai
Davidi Kitai.

Drei Deutsche am Finaltisch des Main Events. Sandra Naujoks und ihr Auftritt im High Roller Event auf Video.

Schon um kurz nach 19 Uhr standen die Finalisten der dritten EPT Berlin fest.

Davidi Kitai, WSOP-Braceletgewinner im Jahr 2008, führt mit über 5,5 Mio. Chips die Runde der letzten acht an.

Drei Deutsche haben den Sprung geschafft: Bahadir Klickeser, Mario Puccini und André Morath.

Marc Wright, der gestern überhaupt nichts falsch machen konnte, verließ heute das Glück in der letzten Phase des Tages.

Chipcounts im Finale:

1. Davidi Kitai, Belgien, 5.695.000
2. Bahadir Kilickeser, D, 4.640.000
3. Andrew Chen, Kanada, 3.600.000
4. Mario Puccini, D, 20.065.000
5. André Morath, D, 1.940.000
6. Marc Wright, USA, 1.540.000
7. Cesar Dominguez, 1.486.000
8. Plraytush Buddiga, USA, 1.280.000

Wieder kein Doppelsieg

Mit Vladimir Geshkenbein, Anton Wigg und Kevin MacPhee waren noch drei ehemalige Titelträger angetreten, das ewige Ringen um den ersten Spieler, der zwei Main Events gewinnen kann, zu beenden. Kevin MacPhee musste sich als erster aus diesem Rennen verabschieden. Er schied auf Platz 19 aus, nachdem er auf einem doppelt gepairten Board (Buben und Vieren) all-in gegangen und von Pocket Zehnen bezahlt worden war.

Charlotte van Brabander
Charlotte van Brabander gewann den Ladies Event.

Anton Wigg hielt länger durch, musste sich dann aber mit A-Q der Monsterhand K-5 von Geshkenbein beugen, der damit als einziger bisheriger Titelträger übrig blieb. Geshkenbein traf auf dem Board gleich zwei Paare, Wigg nur eines, und damit war das Aus des Schweden besiegelt.

Geshkenbein war auf dem besten Weg zum Finaltisch, bis er auf einem Board Trips mit einem niedrigeren Kicker als sein Gegner traf und er einen siebenstelligen Pot verlor. Danach gelangen ihm zwar noch ein paar Aufdoppler, aber auf zehn war schließlich auch für ihn Schluss.

Daniel Pidun kam den Finaltisch fast so nahe wie letztes Jahr, musste aber auf Platz 17 seinen Stuhl räumen. Er verlor mit A-J gegen Pocket Asse.

Wegen der verstärkten Fernsehpräsenz war es für die schreibende Zunft zunehmend problematisch, überhaupt in die Nähe der Spieler zu kommen.

High Roller und Ladies Event

Der High Roller Event war erwartungsgemäß extrem stark besetzt. Hier nur einige Namen: Jewgeni Timoshenko, Torsten Brinkmann, Philipp Gruissem, Steven O’Dwyer, Viktor Blom, Scott Seiver, Jonathan Duhamel, Marvin Rettenmaier, Tobias Reinkemeier, Bertrand Grospellier, Ben Wilinofsky, Mike McDonald und Eugene Katchalov.

Mit 50 Teilnehmern war der €10.000 Event immerhin um 20 Spieler besser besetzt als der Ladies Event, der nicht einmal ein Zehntel des Buy-ins hatte.

Die Finalistinnen waren Vorjahressiegerin Susanne Käufer und das belgische Teilzeitmodel Charlotte von Brabander, das sich am Ende durchsetzen konnte.

Und in welchem der beiden Events saß – zumindest eine Weile - Sandra Naujoks?


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