EPT Berlin Tag 3 – Deutsche auf Platz 1 und 2

daniel pidun
Daniel-Gai Pidun.

Bei der PokerStars EPT Berlin behalten die Deutschen auch nach Tag 3 ihre zahlenmäßige Dominanz. Noch 24 Spieler sind im Rennen und sieben von ihnen kommen aus dem Gastgeberland. Ausgeschieden sind gestern allerdings Sebastian Ruthenberg, George Danzer, Thorsten Schäfer und Giuseppe Pantaleo. Die Chipleader heißen nun Daniel Gai-Pidun und Maximilian Heinzelmann.

George Pusteblume Danzer hatte an Tag 3 der PokerStars EPT Berlin keinen leichten Arbeitstag. Erst schnitten ihm die Konkurrenten Scheibe für Scheibe aus dem Chipstack.  Dann fühlte er sich mehr und mehr bedrängt von der klaustrophobischen Enge, welche die letzten vier Tische des Main Events umgab. Blogger und zwei Kamera-Teams mussten sich mühsam Platz schaffen. Danzer kommentierte das mit sarkastischem Unterton: „Vielleicht sollten wir jetzt die Spieler rausschicken, damit noch ein paar mehr Kamerateams rein können.“ Und zu guter Letzt schied er dann auch noch auf einem undankbaren 26. Platz aus.

Der Russe Mikhail Lakhitov hatte die Hand eröffnet, George pushte seine 320.000 aus dem Big Blind mit Q J und Lakhitov callte mit A Q. Das Board wurde mit K 5 2 4 6 gedealt und George musste sich um ein weiteres Mal mit einem Taschengeld von  €17.500 zufrieden geben.

Schon lange vor ihm hatte es Sebastian Ruthenberg erwischt. Er hatte in einem der frühen Level des Tages per 4-Bet mit Q T All-in gepusht, Kristijonas Andrulis hatte mit A K gecallt und das Board wurde mit 5 J K J 6 gedealt und vorbei war es auch für den EPT-Champion und Bracelet-Träger.

Einen wirklich harten Bust-out hatte auch Giuseppe Pantaleo zu verkraften. Am TV-Table hatte Giuseppe eine 4-Bet-Ship mit K Q vs. T T gewagt und während die Chips ausgezählt wurden, stand der Deutsch-Italiener mit dem Rücken zum Tisch an der Wand und schien zu beten. Das alles nutzte nichts, denn das Board kam mit 2 J 8 7 8. Der Pot mit über 900.000 Chips wanderte zu seinem Gegner, und Pantaleo blieb mit  27.000 schwer angeschlagen zurück. Weil es aber manchmal noch schlimmer geht, bekam er zwei Hände später die Rockets und konnte gegen Pocket Kings nahezu verdreifachen. Nicht nur Giuseppe hat sich da wohl gefragt: „Was wäre gewesen, wenn ...?“

Trotz der prominenten Bustouts, zu denen auch Thorsten Schäfer und Anton Morgenstern zählten, verblieben am Ende sieben deutsche Pokerspieler im Feld. Chipleader ist der Deutsche Daniel Pidun, gefolgt von MTT-Spezialist Max Heinzelmann. Armin Mette hat ebenfalls eine gute Ausgangsposition. Eng wird es hingegen für Jonas Gutteck, der es aber vielleicht trotzdem schafft seinen 21. Rang aus dem Vorjahr zu überbieten.

Aufgrund des langen Turniertages geht es heute erst 13 Uhr weiter. Dann wird das Feld auf den Final table komprimiert.

Für alle, deren Hoffnungen sich dann ebenfalls nicht erfüllt haben, bleibt ein Blick auf die anmutigen Dealerinnen des Thomas Kremser-Teams. In unserem Blog haben wir euch heute ein ganz besonders schönes Gesicht vorzustellen.

Wer allerdings eher an den harten Statistiken interessiert ist, der kann hier einen Blick auf die Chipcounts der verbleibenden 24 werfen:

1. Daniel-Gai Pidun, D, 2.420.000
2. Maximilian Heinzelmann, D, 2.085.000
3. Ben Wilinofsky, CAN, 2.046.000
4. Mikhail Lakhitov, RUS, 1.480.000
5. Joep van den Bijgaard, NED, 1.454.000
6. Armin Mette, D, 1.203.000
7. Cuello Jorge Mariano, ESP, 1.182.000
8. Kristijonas Andrulis, LIT, 1.090.000
9. Henrique Pinho, POR, 950.000
10. Gerardo Muro, ITA, 899.000
11. Markus Grewe, D, 845.000
12. Robin Ylitalo, SWE, 840.000
13. Vadzim Kursevich, BLR, 827.000
14. Alessandro Laubinger, D, 824,000
15. Luis Jaikel, CRI, 741.000
16. Martin Jacobson, SWE, 700.000
17. Darin Kramer, RSA, 666.000
18. Fabrice Soulier, FRAU, 647.000
19. Mario Adinolfi, ITA, 460.000
20. Jeffrey Hakim, USA, 425.000
21. Konstantin Puchkov, 404.000
22. Jonas Gutteck, 260.000
23. Thomas Traboulsi, D, 252.000
24. Alexander Smolin, RUS, 183.000

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