EPT Triple Barrel - Elkys Kimono, Negreanus Banane, Sexy Girls der Wahrheit

Daniel Negreanu
"Banane, kleiner als mein..."

Prall aus dem Turniersaal: TV-Sex, phallische Früchte und exotische Bademäntel.

Es gib Tage, an denen die merkwürdigsten Geschichten neben den Tischen passieren. Manchmal auch darunter.

ElkYs Kimono

Bevor Bertrand Grospellier, genannt ElkY, sich aufmachte, die Pokerwelt zu erobern und ein paar Millionen Euro mit Kartenspielen zu verdienen, ging er einem richtigen, ehrbaren Beruf nach. Genau, er war Starcraft-Spieler.

In dieser Zeit war Starcraft in Deutschland nur einem engen Fankreis bekannt. Zwar gab es durchaus respektable Spieler, aber die wahren Cracks waren in Ländern am anderen Ende der Welt zu finden.

Bertrand Grospellier
Bertrand "El-Ki" Grospellier.

Südkorea, zum Beispiel.

Schon damals nach dem Besten strebend, machte sich der Franzose Bertrand also nach Seoul auf, um sich in der Disziplin Starcraft mit den Besten zu messen. Tatsächlich war Grospellier lange Zeit der einzige Europäer, der in der Lage war, in die Phalanx der asiatischen Spezialisten einzubrechen und sich dort auch zu behaupten.

In dieser Zeit entdeckte ElkY seine Liebe zur asiatischen Damenwelt und zu absurden Haarfarben. Der in grellem Pink gefärbte Schopf des Franzosen war damals wirklich nicht notwendig, um ihn zu einem Paradiesvogel zu machen.

Warum wir Ihnen diese schöne Geschichte erzählen? Weil Bertrand Grospellier heute an Tag 1B des EPT Main Events in einem Kimono erschien. Das mag seiner Affinität zu Fernost geschuldet sein, aber wahrscheinlich ist das nicht.

Vielmehr munkelt man, er habe eine Wette verloren. Man munkelt das deshalb, weil niemand bisher herausfinden konnte, was es mit dem progressiven Kleidungsstil des Franzosen auf sich hat.

Leider ist ElkY inzwischen ausgeschieden – mit gefloppten Middle Set gegen Overpair Runner runner Flush – sodass wir ihn heute nicht mehr fragen können.

Negreanus Banane

Um es gleich und frei nach Freud zu sagen: Manchmal ist eine Banane einfach eine Banane. Wenn Sie also bei der Überschrift an so etwas gedacht haben, sind Sie leider auf der falschen Webseite.

Daniel Negreanu
Gerettet durch Spinat.

Daniel Negreanus Bananenerlebnis begann mit einer menschlichen Regung: Hunger. Da sich das gastronomische Angebot im Spielsaal hauptsächlich auf kleine Wasserflaschen beschränkt, wich der Kanadier auf die Bar im Foyer aus.

Als er zurückkam, hatte er in etwa dasselbe erlebt wie Vicky Coren in Monte Carlo, die damals ungefähr schrieb, wer dort im Casino einen Hamburger und ein Glas Wein bestellt, muss hinterher mindestens Dritter im Main Event werden, um das Geld wieder hereinzubekommen.

Drei Euro verlangt das Personal hier für ein Exemplar der südostasiatischen Baumfrucht, und da geriet sogar der sonst so freundliche Kanadier ein wenig aus der Fassung: „Banana was smaller than my …“

Für das gleiche Geld hätte er immerhin auch einen Mars-Riegel bekommen, und für nur zwei Euro mehr wären sogar zwei Kekse drin gewesen.

Zum Glück erschrak Negreanu nicht so sehr, dass er Ärger mit einem Red Bull (€6,-) oder einem Longdrink (€13) herunterspülen musste.

Daniel Negreanu überstand den Tag dennoch, nicht zuletzt dank eines Spinatsalats, der ihm von einer schwedischen Kollegin gereicht wurde. auf Twitter wird er nun bereits liebevoll "Popeye" genannt.

Sexy Stars der Wahrheit

Die hübschen Seriendarstellerinnen Amanda Kimmel und Trishelle Cannatella (angeblich ihre richtigen Namen) filmen in Barcelona für eine neue Reality-Serie, die Living the Life heißen wird, im Pokermilieu spielt und zeigt, wie zwei hübsche Seriendarstellerinnen im Poker-Milieu leben und Party feiern. Das ist eben Reality.

Kimmel Cannatella
Amanda Kimmel, Trishelle Cannatella.

Amanda Kimmel wurde in den USA vor allem durch Teilnahmen an Miss-Wahlen (Miss Montana, Miss USA, Miss Earth, Miss World Kite und wahrscheinlich auch Miss Andromeda-Nebel) bekannt. Sie war so oft dabei, dass sie schließlich Schauspielerin werden musste.

Sie spielte in mehreren Staffeln der Serie Survivor, das ist so eine Art Mischung aus Dschungelcamp und Cluedo.

Trishelle Cannatella ließ den Umweg über die Miss-Wahlen weg und ging direkt ins Reality-Fach. Eine Bilderbuchkarriere inklusive Schulabbruch, Alkoholexzessen und Beziehungskatastrophen. Sie spielte in Reality-Serien mit den sinnigen Titeln The Real World und Kill Reality.

Ihre tollste Pokergeschichte handelt von einem Abend, an dem sie betrunken war und Chris Ferguson nicht. Außerdem kommt sie aus einer Stadt, die „Cut off“ heißt. Na wenn das keine guten Vorzeichen sind.

Beide spielten Tag 1B der EPT Barcelona, und während Kimmel schon vor der Dinnerbreak ausschied (immerhin mit Nut Flush gegen Full House), konnte Cannatella sich bis Ende des Spieltags im Feld halten. The Real World vs. Survivor 1:0.

Zahlreiche Impressionen von der EPT Barcelona finden Sie in unserem Fotoalbum.

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