EPT Barcelona Tag 3 – Spektakuläre Bubble-Phase

Jan Heitmann
Jan Heitmann auf dem Weg in die Top Ten.

An Tag 3 der Rekord-EPT in Barcelona reduzierte sich das Feld auf 103 Spieler. Zahlreiche Deutsche kamen nicht nur ins Geld, sondern auch durch den Tag. Vorher erlebten sie eine spektakuläre Bubble-Phase. In die Top Ten des Chipcounts schafften es Martin Finger und Jan Heitmann. Chipleader ist der Weißrusse Andrei Konopelko, vor Piotr Sowinski aus Polen und Davidi Kitai aus Belgien.

Rekord-Bubble mit überraschendem Ausgang

Die 100. EPT in Barcelona war schon reich an Rekorden und an Tag 3 des Main Events kam ein weiterer hinzu. Noch nie gab es in der Bubble Phase gleich an sechs Tischen ein All-in mit Call. Und noch nie schieden fünf Spieler gleichzeitig auf der Bubble aus.

Ein Unikum, das auch den Veranstaltern einiges Kopfzerbrechen bereitete. Am Ende entschied man sich die drei bezahlten Plätze unter den Fünf aufzuteilen (was jedem ungefähr sein Buy-In von €5.000 zurückbrachte) und den Sonderpreis für den Bubble Boy in einem Sit and Go auszuspielen.

Das gewann der Franzose Francois-Charles Scapula und war danach nicht nur um eine E-Gitarre reicher, sondern auch um ein Ticket für das Seminole Hard Rock Poker Open im Wert von €6.440.

Bubble Guitar
Hard Rock Scapula (Mitte) mit Bubble-Gitarre.

Dieses Turnier hat zwar einen garantierten Preispool von 10 Millionen Dollar beginnt allerdings auch schon am kommenden Mittwoch.

Scapula war sich nach dem Erfolg, der ihm kurioserweise mehr Geld einbrachte, als vielen Spielern, die nach ihm busteten, noch nicht schlüssig, ob er tatsächlich nach Florida reisen möchte oder das Ticket ganz schnöde verkaufen wird.

Finger mit Straight Flush - Heitmann quält Pfützenreuter

Die spektakulärste Hand an der Bubble wurde von keinem Geringeren als EPT Prag Gewinner Martin Finger gewonnen.

Erst nach dem River waren beide Spieler all in. Das Board zeigte A 2 3 2 J und sein Kontrahent, der Brite Pratik Ghatke drehte triumphierend K J zum Nut Flush um. Doch Finger lachte am Ende lauter, denn 4 5 bedeuteten Straight Flush für ihn und das Aus für Ghatke.

Martin Finger schloss den Tag am Ende auf Platz 5 des Chipcounts ab und führt damit ein noch beachtliches Feld an deutschsprachigen Spielern in Tag 4.

Ebenfalls in den Top Ten und gleich hinter Finger konnte sich PokerStars Pro Jan Heitmann platzieren. Einen Großteil seines momentanen Stacks steuerte unglücklicherweise Timo Pfützenreuter bei, der dann auch folgerichtig von „Erdnase“ Heitmann an die Rails geschickt wurde.



Nach diesem Bustout hatte Jan Heitmann dann auf einmal einen Riesenberg an Chips vor sich stehen, so dass selbst die abgehärteten Russen ins Staunen kamen.


Unter den verbliebenen 102 Spieler befinden sich immer noch 16 Deutsche und somit stehen die Chancen auf einen deutschen Sieg überdurchschnittlich gut.

Der Livestream von Tag 4 der EPT Barcelona beginnt um 12 Uhr, wir werden ihn dann rechtzeitig auf PokerZeit.com für euch einbinden!

Martin finger
Martin Finger auf dem Weg zum zweiten Titel? Bis dahin ist es noch weit.

Weißrussland, Polen und Belgien führen Chipcount an

Die Deutschen dominierten an Tag 3 lange Zeit das Feld, doch am Ende mussten sie die ersten drei Plätze an andere Nationen abgeben.

Die wichtigsten Chipcounts:

  • 1. Andrej Konopelko, 1.451.000 Chips
  • 2. Piotr Sowinski, 1.315.000
  • 3. Davidi Kitai, 1.200.000
  • 4. Diogo Miranda, 1.161.000
  • 5. Pawel Brzeski, 1.080.000
  • 6. Martin Finger, 1.038.000
  • 7. Daniel Dvoress, 1.010.000
  • 8. Pedro Marques, 973.000
  • 9. Jan Heitmann, 953.000
  • 10. Maximilian Senft, 884.000
  • 11. Alexander Kell, 861.000
  • 12. Berthold Winz, 836.000
  • 15. Marko Neumann, 742.000
  • 17. Andre Leattau, 720.000
  • 21. Robert Schulz, 695.000
  • 35. Gregorz Derkowski, 522.000
  • 36. Julian Panchyrz, 497.000
  • 39. Nima Ahrary, 491.000
  • 42. Ismael Bojang, 439.000
  • 50. Hossein Ensan, 341.000
  • 55. Tobias Rohe, 316.000
  • 60. Ji Zhang, 279.000
  • 62. Arne Ruge, 273.000
  • 90. Fedor Holz, 137.000

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