EPT Barcelona Main Event beginnt

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403 Spieler (vorläufige Zählung) nahmen an Tag 1A des Events teil, darunter über 30 Deutsche. Chipleader ist vorerst ein Finne.

Es könnte einer der größten Main Events der European Poker Tour werden. Vierstellige Zahlen kennt man bisher nur aus San Remo, aber Barcelona ist auf dem besten Weg, sich ebenfalls einen Platz im Club der 1000er zu sichern.

Für Tag 1B liegt das obere Limit bei 650 Spielern, und da am zweiten Starttag traditionell mehr Spieler teilnehmen als am ersten, werden wir die 1000-Spieler-Marke wahrscheinlich erreichen.

Noch-Weltmeister Pius Heinz gab sich die Ehre, ebenso wie die EPT-Gewinner Benny Spindler und Sebastian Ruthenberg, Titelverteidiger Martin Schleich, Ismael Bojang, Alexander Debus und eine Reihe von Online-Qualifikanten.

Pius Heinz
Noch-Weltmeister Pius Heinz.

Für Pius Heinz dürfte es einer der letzten Auftritte sein, bevor er seinen Titel an einen der October Nine abgeben muss. Sebastian Ruthenberg wählt schon seit Längerem sorgfältig aus, welche Turniere er spielt. Sein Lebensmittelpunkt liegt inzwischen woanders, aber wenn er spielt, dann spielt er richtig.

Man erinnert sich an seinen Deep Run im WSOP Main Event 2011, der letztlich von Pius Heinz gestoppt wurde. An Tag 1 der EPT Barcelona knüpfte er an diese Leistung an und beendete den Tag mit einem überdurchschnittlichen Stack.

Martin Schleich ließ ebenfalls an das vergangene Jahr erinnern. Der Titelverteidiger nahm heute gleich mehrere Spieler vom Tisch, darunter u. A. Kristijonas Andrulis (High Roller Sieger der EPT Tallinn 2010).

EPT-Champions ohne Fortune

Vladimir Geshkenbein (Snowfest 2011), Benny Spindler (London 2011), Nicolas Chouity (Monte Carlo Grand Final 2010) und Anton Wigg (Kopenhagen 2010) stehen alle auf der Liste der EPT-Gewinner. Leider ist das keine Garantie für den Erfolg, ja nicht einmal dafür, einen Starttag bei einem EPT Main Event zu überstehen.

Bei Benny Spindler lief heute gar nichts zusammen. Er schied schon im fünften Level aus, genau wie Nicolas Chouity aus dem Libanon. Auch Geshkenbein und Wigg, die beide für ihr actionreiches Spiel bekannt sind, wurden nicht belohnt. Keiner von ihnen wird zu Tag 2 zurückkehren.

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Ende Tag 1A.

Später folgten ihnen noch die ehemaligen Champions Jannick Wrang (Campione 2008) und Ben Wilinofsky (Berlin 2010). Allein die Bustout-Liste liest sich hier in Barcelona wie ein Who-is-who des Poker.

Dasselbe Schicksal ereilte u. A. Liv Boeree, Martins Adenyia, Scott Seiver, Filippo Candio, Andrew Lichtenberger und Andrey Pateychuk.

Als die Uhr schließlich gestoppt wurde, waren noch 223 Spieler im Feld, die jetzt einen Tag Pause haben, bevor es mit Tag 2 für sie weitergeht.

Als Chipleader wurde nach ersten Zählungen Aku Joentausta (236.200) aus Finnland geführt. In den Top Five liegt auch PokerStars Pro Lex Veldhuis (148.800). Beste Deutsche sind Alexander Debus (133.000), Sebastian Ruthenberg (95.700), Jakob Mösslacher (95.500) und Pius Heinz (78.400).

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