EPT Barcelona – Middleton und Mühlöcker gewinnen die letzten Titel

Thomas Middleton
Thomas Middleton gewinnt den Saisonauftakt. Photo: PS-Blog.

Tom Middleton aus England ist offizieller Main Event Champion, während Thomas Mühlöcker gegen Daniel Negreanu im Heads-up einen großen Rückstand aufholte und das High Roller Turnier gewann.

Middleton, dessen Online-Nick „hitthehole“ dank zahlloser Sprechchöre gestern nun jedermann bekannt sein dürfte, war schon ab Tag 3 Chipleader gewesen, fiel am Finaltisch aber zwischenzeitlich auf den letzten Platz zurück.

Im heads-up einigte er sich mit dem Finnen Kimmo Kurko schließlich auf einen Deal. Die Siegerprämie lage deswegen rund €100.000 niedriger als ursprünglich vorgesehen.

Kurko führte ebenso wie sein Landsmann Pasi Surmonnen die finnische „Tradition“ fort, am Final Tabel bunte Hüte zu tragen.

Der frühere Poker-EM-Sieger kassierte für den zweiten Platz €750.000.

Bester Deutscher war Stefan Kolossow, der Platz zehn belegte und den Finaltisch nur knapp verpasste.

Final Table Payouts:

  • 1. Thomas Middleton, GB, €942.000
  • 2. Kimmo Kurko, FIN, €750.000
  • 3. Kresten Nielsen, DÄN, €440.500
  • 4. Luca Fiorini, IT, €328.000
  • 5. Pasi Sormunen, FIN, €253.000
  • 6. Benoit Gury, FR, €188.000
  • 7. Eduard Bagghoe, NL, €143.000
  • 8. Andread Christoforou, ZYP, €102.430
Daniel negreanu barca3
Daniel Negreanu - Zweiter, aber doch Erster.

Negreanu verspielt Riesen-Chiplead

Zunächst war Daniel Negreanu früh ausgeschieden, nahm dann eine siebenstündige Pause vor und dann die Re-Entry Option in Anspruch.

Trotz dieser etwa ungewöhnlichen Strategie hätte Daniel Negreanu diesen Event beinahe für sich entschieden.

Zunächst war es Ole Schemion, der ihm die Show stehlen wollte. Schemion – schon wieder am Finaltisch, nahm die ersten zwei Gegner persönlich vom Tisch und ging dann in einem Risenpot gegen Negreanu zu großes Risiko.

Mit Nut Flsuh Draw bezahlte er das All-in des Kanadiers auf dem Flop. Warum? Negreanu hatte Top Set getroffen, nahm Schemion den Großteil seiner Chips ab, und der Deutsche schied kurz danach auf Platz 6 aus.

Negreanu hielt damit plötzlich einen deutlichen Chiplead. Er hielt sieben von insgesamt neun Millionen Chips, als neben ihm nur noch Jean-Noel Thorel und Thomas Mühlöcker am Tisch saßen.

Negranu nahm auch Thorel vom Tisch, schickte seine Chips aber dann zwei Mal Pocket Vieren in höhere Paare von Mühlöcker und verlor das Heads-up am Ende mit A-Q gegen A-K.

Der Kanadier muss sich damit wie schon letztes Jahr beim Super High Roller gegen Igor Kurganov in Monte Carlo und beim Super High Roller in Australien gegen Eugene Katchalov mit Platz zwei begnügen.

Dafür sprang Negreanu im Global Poker Index auf Platz 1 und führt die Tabelle damit erstmals an!

Payouts am Finaltisch:

  • 1. Thomas Mühlöcker, AUT, €390.700
  • 2. Daniel Negreanu, KAN, €263.800
  • 3. Jean-Noel Thorel, FRA, €181.500
  • 4. Joni Jouhkimainen, FIN, €148.000
  • 5. Jonathan Duhamel, KAN, €118.000
  • 6. Ole Schemion, D, €90.700
  • 7. Richard Yong, CHN, €66,000
  • 8. David Benefield, USA, €47.850

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