EPT Barcelona Tag 5 – Drei Deutsche am Finaltisch

inofficial final table

André „Dönig“ Lettau, Hossein Ensan und Ji Zhang haben die Chance darauf, den 100. Titel eines EPT Main Events zu stemmen. Nicht nur Andrea Dato hat etwas dagegen.

Fünf Tage nach dem Startschuss zum größten EPT Main Event auf europäischem Boden sind aus einem Feld von insgesamt 1496 Spielern noch acht übrig geblieben.

Das sind die Stacks, mit denen die Finalisten am Mittwoch ins Finale gehen:

1. Hossein Ensan, D, 10.295.000 Chips

2 Samuel Phillips, USA, 9.035.000

3. Ji Zhang, D, 6.480.000

4. André Lettau, D, 5.405.000

5. Slaven Popov, BUL, 3.720.000

6. Andrej Shatilov, RUS, 3.675.000

7. Kiryl Radzivonau, BLR, 3.420.000

8. Andrea Dato, I, 2.825.000

Zeitprobleme

Erwartungsgemäß hatten fünf, ja nicht einmal sechs Level am vierten Spieltag ausgereicht, um das Feld auf 16 Spieler zu schrumpfen, wie es sonst an Tag 4 üblich ist.

Stattdessen gingen 25 Spieler in den vorletzten Tag, und es dauerte bis 1.30 Uhr, ehe das Finale feststand.

Das lag nicht zuletzt daran, dass die Pokergötter gerade zum Ende des Spieltages hin wieder eine Menge Schabernack mit den Spielern trieben.

Zunächst konnte Haenraets mit 78s gegen Popovs Könige eine Straße finden, dann trafen Popov und Zhang mit derselben Hand (K-Q) aufeinander, danach verdoppelte Popov mit A-J gegen Shatilovs Könige.

Hossein Ensan 2
Hossein Ensan auf dem Weg zu seinem größten Erfolg.

Popov ging schließlich ein weiteres Mal all-in, jetzt mit Pocket Vieren, und es war Radzivonau, der mit A-T den Call annoncierte. Eine Vier erschien schon auf dem Flop.

Mit Andrea Dato ist ein Spieler dabei, der bereits einen WPT-Titel sein eigen nennt. Der Italiener hat am Finaltisch den wohl bekanntesten Namen. Dato liegt im GPI auf Platz 157 und ist damit zumindest auf dem Papier Titelfavorit.

Kiryl Radzivonau hat vor einigen Wochen die neu angesetzte WPT in Kasachstan gewonnen, bei der PokerListings live vor Ort war. Er verbringt den Großteil seiner Zeit im nördlichen Teil Zyperns, wo er regelmäßig weit vorne in den Siegerlisten zu finden ist. GPI-Rang: 245.

Samuel Phillips ist einer der US-Amerikaner, die vor dem UIGEA nach Mexiko geflohen sind. Live ist Phillips bisher kaum in Erscheinung getreten. GPI-Rang: 15.654.

Aus Deutschland konnten gleich drei Spieler das Finale erreichen. Allerdings sind es nicht unbedingt die, die man dort erwarten konnte.

Ji Zhang, Hossein Ensan und André Lettau spielen um den 100. EPT-Titel mit. Zhang und Lettau werden im GPI überhaupt nicht geführt, und Ensan ist normalerweise auf den niedrigeren Limits zuhause.

Lettau ist allerdings ausgewiesener Online-Spezialist und u. A. als maßgeblicher Backer des „Team Dönig“ bekannt.

Ensans größter Cash lag bei €1200, bevor er vor Wochenfrist in Barcelona das €220er Seniors Event gewinnen konnte. Der GPI listet ihn auf Platz 8149.

Der Russe Andrey Shatilov ist schon längere Zeit regelmäßig bei größeren Turnieren unterwegs. Er saß erst im vergangenen Dezember am Finaltisch der WPT in Prag. GPI-Rang: 836.

Mit Slaven Popov hat es auch ein Bulgare in das Finale geschafft. Er saß lange Zeit als Shortstack am in offiziellen Finaltisch, zeigte aber mehr Mut als seine Konkurrenz und war in mehr als die Hälfte der All-in Pots verwickelt. Der GPI führt ihn auf Platz 1640.

Ab 14 Uhr können Sie das Finale im Original PokerStars Live-Stream bei uns auf PokerZeit verfolgen.

Und das sind die Payouts am Finaltisch:

1. €1.261.000

2. €709.000

3. €498.000

4. €362.000

5. €286.000

6. €224.500

7. €171.600

8. €121.300

Die Icebucket Challenge erreicht die Pokerwelt

Während der Main Event in Barcelona auf das Finale zustrebt, haben auf der ganzen Welt Pokerprofis Zeit, um sich an der Eiswasser-Challenge zu beteiligen.

Sehen Sie im Video u. A. Phil Hellmuth, Jonathan Duhamel, Dan Bilzerian, Bill Perkins, Antonio Esfandiari – der offenbar am härtesten ist, und Lynn Gilmartin – die das Ganze irgendwie falsch angeht.


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