Epic Poker League sperrt Lederer und Ferguson

Chris Ferguson

Die Pokerprofiliga Epic Poker hat nach der Bekanntgabe der ausgeweiteten Zivilklage der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen Full Tilt Poker Howard Lederer und Chris Ferguson auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen.

Die Epic Poker League wird nicht gerade vom Glück verfolgt. Den ersten Main Event gewinnt ausgerechnet Chino Rheem, von dem genau zu diesem Zeitpunkt bekannt wurde, dass er einer Reihe von Spielern Geld schuldet (Urteil des Komitees: Bewährung).

Dann gewinnt der wegen Belästigung Minderjähriger vorbestrafte Michel DiVita einen Platz im zweiten Main Event in dem vorhergehenden Pro/Am-Event (Urteil des Komitees: Disqualifikation).

Und jetzt das neuerliche Full Tilt Fiasko, bei dem sich Abgründe auftun, die man zuvor nicht einmal zu ahnen wagte. Also ist man gezwungen, schon wieder aktiv zu werden. Die beiden Spieler, die gestern in den Schlagzeilen nicht nur der Pokermedien auftauchten, wurden bis auf weiteres von der Epic Poker Liga gesperrt (Urteil der Poker Community: lebenslänge Ächtung).

Bei der Pokerliga hört sich das offiziell ganz nüchtern an. Es wird ein Verstoß gegen den Verhaltenskodex festgestellt. „Bis klar ist, welche Schritte das Justizministerium unternimmt“, ergänzt Stephen Martin, ehemaliger Staatsanwalt und der Vorsitzende des Komitees.

In einem Blogeintrag auf der Seite der Epic Poker League erläutert Martin, wieso es zu der Entscheidung kam: Die wichtigsten Faktoren bestanden in der Schwere der Vorwürfe gegen die beiden Full Tilt Profis sowie dem Umstand, dass diese von US-amerikanischen, staatlichen Behörden erhoben wurden.

Sollte die Zivilklage noch einmal geändert werden, behalte man sich vor, weitere Schritte gegen Lederer und Ferguson zu unternehmen.

Andy Bloch, der ebenfalls Mitglied des Komitees ist, erklärte sich für befangen und lehnte einen Kommentar ab.

Annie Duke, Howard Lederers Schwester und Commissioner der Epic Poker League, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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