Epic Poker – Vom Nachrücker zum Spitzenreiter

Tom Dwan
Tom Dwan feierte gestern seinen Einstand bei der Epic Poker League.

Ein Qualifikant dominiert nach Tag 1 das Feld, aber das ist kleiner als erwartet.

Jamie Kaplan hätte eigentlich gar nicht am Main Event teilnehmen sollen. Er war nämlich der unglückliche Bubble Boy im Pro/Am-Event, das als Satellite für den Main Event der zweiten Epic Poker Turnierwoche diente.

Dann wurde aber mit Michael DaVita einer der eigentlichen Qualifikanten wieder ausgeladen, da er die ethischen Auflagen der Epic Poker League nicht erfüllte, und Kaplan rückte nach. Jetzt liegt er an der Spitze der Chiptabelle.

Mit Sean Getzwiller steht ein weiterer Qualifikant in den Top Ten, zu denen außerdem auch Mike „Timex“ MacDonald, Andrew Robl, Adam Levy und – mancher liest’s mit Grausen – auch David „Chino“ Rheem gehören.

Auch Phil Hellmuth, Nam Le und Greg Mueller haben Tag 2 erreicht. Alle fanden den Weg in den Main Event über das Satellitenturnier.

Zum zweiten Mal dabei sind dagegen Erik Seidel und Huck Seed, die ebenfalls beide heute Nacht wieder antreten. Seidel saß mit Ben Lamb, Mike Matusow und Scott Clements an einem besonders stark und prominent besetzten Tisch.

Mehrere bekannte Spieler, die den ersten Event nicht gespielt hatte, fanden sich gestern Nacht im Palms ein, darunter Tom Dwan, Bryan Devonshire und Fabrice Soulier, der offenbar lieber in Las Vegas spielt als bei der WPT in Paris.

Trotzdem meldeten sich nur 97 Spieler für den $20k Main Event an. Im Gegensatz zu den 137 Spielern bei der Premiere ein deutlicher Rückgang. Die Gründe dafür sind noch nicht eindeutig.

Scheuen die Profis vielleicht die direkte Konfrontation, obwohl sie in Interviews gerne das Gegenteil behaupten und sagen, man wolle immer gegen die besten Spieler der Welt antreten, um selbst dazu zu gehören?

Hat Daniel Negreanu doch recht gehabt, als er sagte, wegen der Qualität sei der Erwartungswert in dieser Turnierserie grundsätzlich negativ? Sind die Buy-ins zu hoch?

Abgesehen von der WPT laufen derzeit jedenfalls keine Turniere auf diesem Niveau, die den Spielerschwund erklären könnten.

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