Ein Italiener, ein Däne und eine Holländerin im Escape-Room – Gelingt die Flucht?

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Fatima, Luca und Theo

Wenn Sie nicht wissen, was ein Escape-Room ist, stehen die Chancen gut, dass sich das bald ändert. Das Konzept kommt aus Japan, ist ca. 10 Jahre alt und findet in den letzten zwei Jahren immer mehr Fans rund um den Globus.

Was ist ein Escape-Room?

Es ist ganz einfach: Sie und andere Menschen sind in einem Raum eingeschlossen. Sie müssen nun Hinweise, Objekte, Schlüssel, diverse Mechanismen und mehr finden bzw. nutzen. Das Ziel: Entkommen aus dem Raum.

Als die European Poker Tour vor einigen Wochen ihren Stopp auf Malta hatte, haben wir drei PokerStars-Pros in einen solchen Raum geschickt, um herauszufinden, ob ihre Poker-Hirne dort hilfreich sind.

Die Pros: Fatima Moreira de Melo aus den Niederlanden, Theo Jorgensen aus Dänemark und Luca Pagano aus Italien.

Vor dem Start waren alle ziemlich aufgeregt, nur Theo hatte zuvor etwas Ähnliches gemacht – und war gescheitert:

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Gelingt das Entkommen?

"Ich hab das schon zwei Mal in Krakau mit meiner Familie gemacht. Die Themen hießen 'Secret Room' und 'The Planet of the Apes'. Wir sind gescheitert und meiner Meinung nach waren die Dinger ziemlich hart. Ich denke nicht, dass es heute leichter wird."

"Wir geben natürlich unser Bestes"

Luca hat noch nie davon gehört, Fatima aber schon:

"Ich mache viele TV-Projekte und ein Kameramann, mit dem ich arbeitete, hat schon mal ein Video in Holland darüber gemacht und mir davon erzählt. Er sagte, dass das Ganze eine clevere Angelegenheit sei. Ich bin also neugierig, es macht bestimmt Spaß."

Die drei Kandidaten waren also nicht besonders optimistisch, Fatima meinte noch:"Wir geben natürlich unser Bestes, das heißt aber nicht, dass wir es schaffen. Es geht aber nicht ums Gewinnen, sondern um die Erfahrung." Ah, ja.

Die Pros schienen sich vor allem auf Luca zu verlassen, Fatima meinte: "Er hat eine ruhige Art, er kann Probleme lösen."

Ein Italiener, ein Däne und eine Holländerin…

Luca "The Brain" Pagano: "Ein Italiener, ein Däne und eine Holländerin sind in einem Raum eingesperrt… hört sich wie der Anfang von einem Witz an. (lacht) Mal sehen, wie es läuft."

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Ägypten ist angesagt

Unsere drei Abenteurer fanden sich in Ägypten wieder, der einfachste der drei von Scavenger Escape Malta angebotenen Räume, aus dem es immerhin 60 Prozent der Teilnehmer herausschaffen. Das Angebot gibt es seit März 2016 in Sliema auf Malta.

Nachdem das Konzept erklärt wurde, landeten die Kartenkünstler in der Dunkelheit eines ägyptischen Souk und der 60-Minuten-Timer begann zu ticken.

Auch wenn die drei die ersten Rätsel schnell gelöst waren, hieß das nicht, dass sie einfach waren. Nach 15 Minuten gab es das erste 'High-Five' zwischen Luca und Theo, nachdem sie das berüchtigte Roberval Scale Rätsel gelöst hatten.

Sand, eine Pyramide, Steine und eine Gasmaske

Mit ein wenig Glück schafften sie es in den zweiten Raum, wo sie erst mal herausfinden mussten, was eigentlich zu tun war. Es gab Sand, eine Pyramide, Steine und eine Gasmaske … als Luca sich die Maske aufsetzte, gab es erst mal eine gehörige Portion Rauch.

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Die Pros ganz bescheiden

Nach einer halben Stunde baten sie zum ersten Mal um einen Hinweis. Die Zeit verstrich jedoch wie im Flug und sie hatten in der finalen Gruft mit den mysteriösen Statuen nur noch wenige Minuten zur Verfügung.

Die Uhr tickte und die drei baten nochmals um einen Hinweis … sie hingen aber fest.

“Game over, time is up!”, hieß es dann. Sie waren nah dran, haben es aber nicht geschafft.

"Ich fühle mich so dumm"

"Ich fühle mich so dumm. Ich denke, wir haben gründlich versagt, obwohl ich dennoch manchmal stolz auf uns war. Das war auf jeden Fall der beste Escape-Room, in dem ich je war", fasste Theo die Erfahrung zusammen.

Fatima war da weniger selbstkritisch: "Wir haben viel geschafft, es war aber echt nicht leicht. Am schwersten ist zu erkennen, was real, was fake und was nützlich ist."

Theo bewertete die Einzelperformance wie folgt: "Ich war immer der erste, der aufgeben wollte und dann Fatima. Luca wollte immer weitermachen, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten wir erst nach vier Stunden nach dem ersten Hinweis gefragt."

Der Betreiber des Escape-Rooms Michael Pedersen aus Dänemark: "Am schwersten ist es für die Leute, effizient zusammenzuarbeiten. In jeder Gruppe gibt es einen, der den größten Einfluss hat. Das kann ein Hindernis sein, da es die anderen vom intuitiven Denken abbringen kann."

"Die besten Teams sind diejenigen, in denen jeder gleichsam als Individuum und als Teammitglied funktioniert. Wenn eine Idee nicht funktioniert, kann ein anderer die Führungsrolle übernehmen und mit einem anderen Denkansatz weitermachen."

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