Triple Barrel – Runner Runner floppt, WPT kommt, durrrr-Challenge straft

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Heute geht es in unserer Triple Barrel um folgenden Themen: Der mühsame Start des neuen Pokerfilms Runner Runner, der neue Turnierplan der World Poker Tour und die nächsten Informationen über die stockende durrrr-Challenge zwischen Tom Dwan und Daniel Cates.

1) Dürftiger Auftakt für Runner Runner

Die Besetzung mit Justin Timberlake, Ben Affleck und Gemma Arterton hat es definitiv in sich, und auch der internationale Hype in der Pokerszene hatte den Produzenten von Runner Runner Hoffnung auf mehr gemacht.

Unterm Strich jedoch brachte das erste Wochenende dem neuen Pokerfilm aus dem Hause 20th Century Fox eher enttäuschende Ergebnisse.

Statt der erhofften 11 Millionen Dollar Umsatz spielte Runner Runner nur 7,6 Millionen Dollar an den Kinokassen an und angesichts der – vorsichtig ausgedrückt – dürftigen Kritiken kann man auch nicht gerade davon ausgehen, dass sich der Film wie ein Lauffeuer beim Publikum als Must see herumspricht.

In Deutschland hat Runner Runner am nächsten Donnerstag Premiere, und sicher werden viele Pokerfans direkt ins Kino marschieren und sich ein eigenes Bild vom neuen Streifen der Macher von Rounders machen wollen.

Dieser Film gilt in Pokerkreisen längst als Klassiker, auch in ihm ging es um eine Hauptfigur, die es mit einem scheinbar übermächtigen Gegenspieler aufnehmen musste.


 

2) Terminplan der World Poker Tour für 2014 steht

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Bereits seit 2002 gibt es die World Poker Tour, die damit die älteste überregionale Turnierserie der Welt ist. In Europa hat ihr die EPT (European Poker Tour) aus dem Hause PokerStars längst den Rang abgelaufen, aber in den USA lässt sich kein Spieler von Rang und Namen die großen WPT-Events entgehen.

Für die zweite Hälfte der  12. Saison der WPT, sprich das erste Halbjahr 2014, gab der Veranstalter nun die Termine bekannt.

Hier aufgeführt sind die sogenannten Main Event Tour Stopps, die wie jedes Jahr mit der WPT World Championship ihren krönenden Abschluss finden. Diese findet 2014 ausnahmsweise nicht im Bellagio von Las Vegas, sondern im Borgata von Atlantic City statt.

Turnier

Ort

Datum

Buy-In

WPT Borgata Winter Poker Open (TV)

Borgata Hotel, Casino & Spa

26. bis 31. Januar

$3.300 + $200 = $3.500

WPT Lucky Hearts Poker Open

Seminole Casino Coconut Creek

7. bis 12. Februar

$3.250 + $175 + $75 = $3.500

WPT LA Poker Classic (TV)

Commerce Casino

1. bis 6. März

$9.600 + $400 = $10.000

WPT Bay 101 Shooting Star (TV)

Bay 101

10. bis 14. März

$7.150 + $350 = $7.500

WPT Jacksonville bestbet Open

bestbet Jacksonville

21. bis 25. März

$3.200 + $240 + $60 = $3.500

WPT Seminole Hard Rock Showdown (TV)

Seminole Hard Rock Hotel & Casino Hollywood

11. bis 17. April

$5.000 + $150 + $150 = $5.300

WPT World Championship

Borgata Hotel, Casino & Spa

Noch offen

$15.000 + $400 = $15.400

 

Neben den großen amerikanischen Stationen macht die WPT 2014 auch wieder in Europa Halt. Die sogenannten Regional & National Tourstopps sind zweimal Stratford City, einmal Newcastle, einmal das dänische Vejle sowie die belgische Hauptstadt Brüssel.

3) Strafenkatalog bei der durrrr-Challenge

Was kann man machen, um sich zum gemeinsamen Pokerspielen zu zwingen? Diese Frage haben sich offensichtlich die beiden Highroller Daniel Cates und Tom Dwan nicht nur gestellt, sondern sogar eine Antwort darauf gefunden.

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Isaac Haxton (rechts) soll die durrrr-Challenge überwachen.

Die durrrr-Challenge, die die beiden noch weit vor dem Black Friday vereinbart hatten, kam nie so richtig ins Rollen und auch nach der Wiedereröffnung von Full Tilt haben die beiden nur eine spärliche Anzahl von Händen gespielt.

Nun jedoch wird alles besser.

Innerhalb von zwei Monaten müssen Cates und Dwan 14 Tage lang zum Pokern zur Verfügung stehen, damit auf jeden Fall 8.000 Hände in diesem Zeitraum absolviert werden können.

Wer dagegen verstößt, muss 40.000 Dollar abdrücken, und bei jedem weiteren Verstoß erhöht sich die Strafe um 50.000 Dollar.

Als Schiedsrichter fungieren mit Isaac Haxton und Justin Bonomo zwei renommierte Spieler, doch ob sie es schaffen werden, die Party in Gang zu bringen, bleibt abzuwarten.

Bisher hatte Dwan immer die lukrativen Partien von Macao als Grund genannt, keine Hände spielen zu können, und dort sind für ihn definitiv mehr als 40.000 Dollar drin.

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