Durrr-Challenge auf der Zielgerade

Patrik Antonius, Tom Dwan

Tom Dwan ist nach seinem gestrigen Monsterlauf praktisch nicht mehr zu besiegen. Die Schlange der zukünftigen Kandidaten wächst.

Die Live-Pokersaison befindet sich in ihr verdienten Regenerationsphase, was traditionell nichts anderes bedeutet, als dass auf den Nosebleed-Limits die Fetzen fliegen. Alles was Rang und Namen hat, scheint sich gerade an den teuren Tischen auszutoben. Phil Ivey lieferte sich in den vergangenen Tagen einige Duelle mit Luukie21, Phil „OMGClayAiken" Galfond, Ex-Cardrunner Coach Brian Townsend sowie den beiden Österreichern Nikki „KaiBuxxe" Jedlicka und Markus Golser und auch die quälend lange „Durrrr-Challenge" wurde mal wieder unter Dampf gesetzt.

Und das Fazit nach der gestrigen Session muss konsequenterweise lauten: Patrik Antonius hat bisher nicht nur circa zwei Millionen Dollar sondern wohl auch den gesamten Wettkampf und damit weitere 500.000 Dollar an Tom Dwan verloren.

Durrrr gewann praktisch jeden signifikanten Pot und so verließ sein finnischer Counterpart nach 182 gespielten Händen und einer weiteren halben Million im Minus den Tisch.

In der teuersten Hand des Tages lagen in einer Raise-Reraise Schlacht  bereits  preflop 43.200 Dollar auf dem Tisch. Der Flop brachte Q 9 3. Dwan spielte Pot an und der Finne setzte seinen Gegner mit weiteren 14.000 Dollar all-In. Von Dwan kam der Call. Antonius zeigte mit Q 9 8 6 Two Pair, doch Durrrr hatte mit K Q Q T Set gefloppt. Nach Blanks auf Turn und River sackte der diesmal unbesiegbar scheinende Dwan weitere 158.000 Dollar ein.

Nun sind noch etwas mehr als 10.000 Hände zu spielen, doch selbst für einen einstigen Leistungssportler wie Patrik Antonius dürfte es jetzt faktisch unmöglich sein noch zwei Millionen Dollar Verlust wettzumachen.

Vielleicht tut der ehemalige Tennis-Pro der übrigen Pokergemeinde ja den Gefallen und bricht das Duell bereits vor der Absolvierung von 50.000 Händen ab. Dann nämlich würde der Weg frei für weitere Aspiranten, die nach jüngsten Meldungen bereits zahlreich in der Schlange zu stehen scheinen.

Neben Daniel „Jungleman12" Cates und Brian Townsend ist ebenso von einigen nicht näher benannten Teamkollegen von Full Tilt die Rede. Auf  den „König der Grinder" wartet wohl auch in der zweiten Hälfte des Jahres eine Menge Arbeit.

Set vs. Two Pair

$153.196,50 für Dwan mit Two Pair

Full House schlägt Full House

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