Duke Nukem räumt in Vegas auf

duke nukem

Nach 14 Jahren! Entwicklungszeit kehrt am 10. Juni ein All Time-Hero des Computerspiel-Zeitalters zurück. Pixel-Macho Duke Nukem hat seit seiner letzten Mission (so die Story) nicht nur als Poker-Ass, sondern auch als Casino-Besitzer reüssiert. Nun muss er die Welt auf ein Neues von schmierigen Aliens befreien. Der Ort des Ego-Shooter-Gemetzels? Natürlich das gute alte Las Vegas.

Manchmal kreieren Dinge, die einfach nicht fertig werden wollen, einen ganz eigenen, morbiden Mythos. Es ist meist die Ahnung von einer großen Verfehlung, von einer schal gewordenen Vision, von einer Odyssey, die einfach kein Ende finden wird. Das jahrelang sehnsüchtig erwartete Guns N Roses Album „Chinese Democracy“ war ein solches Projekt oder der Film „Waterworld“ von Kevin Costner. Den ersten Preis dieser Kategorie hat sich jedoch zweifellos das Computerspiel „Duke Nukem forever“ verdient.

1996 hatte der pöbelnde und metzelnde Super-Macho den letzten Alien gerichtet. Seitdem rissen die Spekulationen nie ab, wann eines der erfolgreichsten Egoshooter-Spiel aller Zeiten seine Fortsetzung erfahren wird. Firmen gingen seitdem pleite, Millionen wurden verbrannt, Investoren zogen sich zurück, verklagten die Entwickler und umgedreht. Am Ende gab es immer mal wieder verheißungsvolle Screenshots und die abschließende Erklärung: „Its done, when its done.“

Und nun ist es nach 14 Jahren tatsächlich vollbracht. Am 10. Juni kommt das Spiel weltweit auf dem Markt.

duke nukem spielset
Mit im Set: Würfel und Spielkarten.

Und die Entwickler sind dem Duke tatsächlich treu geblieben. Schon jetzt laufen Feministinnen gegen das sexistische Flegel-Image des Spiel Sturm. Der Duke ist zynisch, brutal, blutrünstig – und – er ist ein Pokerspieler. Die Story: Nachdem der Rüpel Rambo die Welt gerettet hat, ist er ein Star. Er lässt es sich gut gehen. Als Poker Ass, Astronaut, Mount Everest Rekord-Besteiger oder Casinobesitzer.

Doch während er von seinen Babes in seinem Penthouse in Las Vegas verwöhnt wird, bricht plötzlich die Hölle los! Schweinebullen und allerlei anderes fieses Aliengesocks steigen aus den Mutterschiffen und entführen reihenweise die schärfsten Bräute der Stadt und was noch viel schwerer wiegt: Sie haben Dukes Bier leergesoffen! Das geht gar nicht! Mit einer Stink Wut im Bauch schnappt sich Duke seine Knarre und macht sich auf, mal wieder ein paar Arschtritte zu verteilen…

In der deutschen Fassung sind die markigen und derben Kommentare des Duke mit der Stimme von Manfred Lehmann (Bruce Willis) zu hören. Und weil Mr. Nukem sich in Vegas zwischen Striptease-Tänzerinnen und Pokertischen quasi in seinem natürlichen Biotop befindet, gibt es für die ganz harten Fans auch das entsprechende Zubehör.

In der 69,99 Euro teuren „Balls of Steel-Edition“ findet man neben dem Spiel selbst auch ein Duke Nukem Kartendeck und echte Duke Nukem-Pokerchips.

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