Die fünf gefährlichsten Starthände für Anfänger

The final table of the WSOP 2005 $1,500 Limit Hold'em tournament

,,Poker ist brutal." Ich habe diesen Satz schon unzählige Male gehört - und gesagt. Wie viel Wahrheit darin steckt, sieht man besonders gut, wenn man unerfahrenen Spielern dabei zusieht, wie sie mit den fünf gefährlichsten Starthänden verlieren.

Manche Hände sind schwieriger zu spielen als andere. Die folgenden Beispiele sollen die Probleme für Anfänger als auch für Profis aufzeigen. Der große Unterschied zwischen beiden besteht darin, dass Profis in der Lage sind, diese Hände viel schneller zu folden, ohne viel Geld in den Pot zu investieren.

Platz 5: Ass-Bube. Ein Hinweis an alle, die gerade erst anfangen oder erst seit relativ kurzer Zeit spielen: Ass-Bube ist keine Premiumhand.
Ehrlich gesagt, ist es nicht einmal eine gute Hand. Ich weiß, es sieht schon gut aus, wenn Sie Ihre Karten ansehen und Ass-Bube entdecken, aber Sie müssen mir vertrauen.
Wenn Sie nicht heads-up sind, sollten Sie AJ eher so spielen wie AT als wie AK.

Platz 4: König-Zehn. König-Zehn hat mehr als jede andere Starthand den Titel „Suckerhand" verdient. Wenn sie diese Hand halten, werden sehr viele Boards auftauchen, auf denen Sie die Second Nuts halten oder einen Bad Beat bekommen als solche, auf denen Sie den Pot gewinnen.
Wenn sie nicht gerade den Broadway Straight floppen, sind Sie schon in Schwierigkeiten. Ein König auf dem Flop wird meistens bedeuten, dass jemand den König mit einem besseren Kicker hält. Floppen Sie dagegen die Zehn, ist dies nur selten das Top Pair, und dann müssen Sie auch noch auf mögliche Straights achten.
Wenn Sie Two Pair floppen, herrscht wiederum höchste Straightgefahr, außerdem werden sie überdurchschnittlich oft gegen Sets laufen, weil jeder Spieler Pocket Zehner und Pocket Könige spielt.

Platz 3: König-Bube. Ähnlich wie König-Zehn, aber etwas weniger gefährlich. Dieses geringere Risiko lässt die Hand jedoch stärker erscheinen als sie tatsächlich ist.
Auch hier gilt: Wenn Sie Two Pair floppen, Vorsicht vor Sets, und bei Top Pair haben Sie ein Kicker-Problem.
Anstatt sie zu überspielen, sollten Sie diese Hand lieber in den Muck werfen.

Platz 2: Pocket Buben. Die am zweithäufigsten überspielte Hand in Poker. Pocket Buben gehören zu den fünf stärksten Starthänden und sind gegen fast alle anderen Hände zunächst Favorit.
Wenn Sie pre-Flop erhöhen, werden die einzigen Hände, die Sie callen, jedoch meistens vorne liegen oder gleichwertig sein (Ausnahme sind gelegentlich niedrigere Paare).
Wenn Sie diese Hand richtig spielen, kann sie sehr profitabel sein. Wenn sie überspielt wird (was vor allem Amateure gerne tun), kann sie Sie einen Großteil Ihres Stacks kosten. Bedenken Sie, dass Sie unabhängig von der Stärke Ihrer Hand vor dem Flop auf diesem nur ein Paar halten (es sei denn, Sie treffen Ihr Set).

Platz 1: Ass-Dame. Ass-Dame ist für Anfänger und Amateure die gefährlichste Hand überhaupt. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich einen Call mit AQ schon teuer bezahlen musste.
Ich möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, wie man AQ spielen sollte. Wenn es Sie interessiert, empfehle ich Ihnen, meine Strategieartikel über AQ zu lesen. Sie könnten Ihnen eine Menge Geld sparen.

Bleiben Sie auf der Hut und Sie werden gewinnen!

Natürlich spielen diese Hände nicht immer eine Rolle, wenn ein Anfänger am Tisch in eine gefährliche Situation gerät. Ich möchte auch nicht davon abraten, sie zu spielen, ich rate nur dazu, sie mit großer Sorgfalt zu spielen.
Als Anfänger sollte Sie die folgende Grundregel immer beherzigen: „Wenn Sie das Gefühl haben, in einer Hand geschlagen zu sein, dann sind Sie es wahrscheinlich auch."

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