Deutscher Sieg bei der EPT Deauville in Frankreich

Moritz Kranich
Von Null auf Eins: Moritz Kranich.

Mit dem Turnier in Deauville kehrte die PokerStars EPT im Triumphzug nach Frankreich zurück. Am Ende gewann aber ein Deutscher die „Tour de France".

Der 28-jährige Moritz Kranich aus Hamburg setzte sich gegen ein Feld von 645 Spielern durch und kassierte stattliche € 851.400 Siegprämie. Drei Jahre hatte es seit dem letzten Turnier gedauert, bis Deauville wieder Austragungsort eines internationalen Weltklasseturniers werden sollte.

„Es ist fantastisch, dieses Turnier zu gewinnen", jubelte Kranich. „Damit hätte ich nie gerechnet, als ich am Dienstag  hier ankam. Ich bin sehr, sehr froh." Das vollständige Interview mit dem Titelträger finden Sie hier. In der letzten Hand ging Kranich vor dem Flop mit A-7o all-in und wurde von Esquevin mit A-3o gecallt. Die stärkere Hand hielt auf einem Board T-9-6-5-A und beendete die vagen Hoffnungen des Franzosen.

Kranich hat erst vor einem halben Jahr geheiratet und überlegt nun die Anschaffung einer Wohnung für sich und seine Angetraute Jessica. Auβerdem plant er, weitere EPT-Events zu spielen und im Sommer zur WSOP nach Las Vegas zu reisen.

Die Events der EPT wurden in diesem Jahr fast ausschlieβlich von Europäern dominiert, einzig in London gewann mit Michael Martin ein Amerikaner, dies allerdings auf besonders dramatische Weise, als er nach hoffnungslosem Chiprückstand noch einmal zurückkommen konnte.

Die französischen Fans hofften vergeblich auf einen Heimsieg, obwohl fünf Franzosen den letzten Tisch erreicht hatten. Arnaud Esquevin und Tristan Clemencon waren die letzten, die sich Kranich schlieβlich geschlagen geben mussten.

Von den bekannteren Profis gelang es nur wenigen, die Top 100 erreichen. Dave „Devilfish" Ulliott erreichte immerhin Platz 23 (€ 15.500,-) und kam damit seinem Ziel, den „Hattrick" zu schaffen, ziemlich nahe. Ulliott hat in diesem Jahr bereits zwei Turniere gewonnen, darunter erst vor wenigen Tagen die Euro Finals in Paris (€ 151.000).

Zu den prominenten Spielern, die es bis ins Geld schafften, gehörten u. A. Tony Ojala, Surinder Sunar, Freddy Deeb, Joao Barbosa und Team PokerStars-Spielerin Isabelle Mercier.

Mehr als die Hälfte der Spieler waren Franzosen. Die zweitgröβte Gruppe stellten mit etwa 10% die Italiener. Dank des ansehnlichen Teilnehmerfelds von insgesamt 645 Spielern stehen die Chancen auf eine Rückkehr des Turniers im nächsten Jahr sehr gut.

Der EPT-Tross bewegt sich nun wieder in Richtung Norden und zieht nach Dänemark. Der nächste Main Event findet von 17.-21. Februar im Casino Kopenhagen des Radisson SAS Scandinavia Hotels statt. Buy-in: € 5300,-

 

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