De Wolfe führt beim WSOP Championship Event

Roland De Wolfe
Poker und de Wolfe.

Es ist vielleicht nicht das allgemein beliebteste Spiel, aber Profis messen sich gerne bei 2-7, was man an dem ausgesuchten Feld des Lowball Championships gut erkennen kann.

Das $10.000 2-7 World Championship Event gehört traditionell zu den kleineren Turnieren - dieses Jahr registrierten sich 92 Spieler für Event Nr. 23 - aber dafür gehört  es auch den am besten besetzten. Sogar Tom „durrrr" Dwan war dabei, der ansonsten selten bei Turnieren antritt. Allerdings gelang es ihm nicht, den zweiten Tag zu erreichen.

Ganz anders dagegen WPT- und EPT-Titelträger Roland de Wolfe, der die Chiptabelle am Ende des ersten Tages anführte. Hinter ihm lauert jedoch eine ganze Reihe Vollrofis, darunter der gefährliche John Juanda auf Platz zwei. De Wolfe wird es nicht leicht haben, seine Position zu verteidigen, er darf sich heute aber zunächst auf einem ansehnlichen Vorsprung ausruhen.

De Wolfe hat zwar bereits einige Titel errungen, aber ein Bracelet fehlt ihm noch in seiner Trophäensammlung. Dieses Turnier könnte seine Chance sein, die Lücke in seinem ansonsten ansehnlichen Pokerlebenslauf zu füllen.

60 Spieler gehen heute Nacht in den zweiten Spieltag.

Die weiteren Ergebnisse:

Event Nr. 19 - $2500 No Limit Hold'em six-handed

Brock Parker
Wie ein Déjà-vu - Brock Parker.

Das Finale des shorthanded Turniers sah denselben Gewinner wie das Limit Hold'em shorthanded Event vor drei Tagen: Brock Parker gelang das Kunststück, innerhalb von 72 Stunden zwei Turniere zu gewinnen. Wie es ihm ergangen ist, erzählte Parker uns exklusiv in einem Interview.

Platzierung und Payouts am Final Table:

1. John Brock Parker - $552.745

2. Joseph Serock - $341.783

3. Russel Crane - $220.633

4. Jesse Rios - $148.661

5. Alexander Wilson - $104.323

6. Clayton Newman - $76.123

Event Nr. 20 - $1500 Pot Limit Hold'em

Gestern Nacht wurde solange gespielt, bis der Final Table feststand. Am Ende stand der Engländer John-Paul Kelly ganz vorn in der Ranking-Liste.

Kelly wird also heute Abend als Chipleader an den Finaltisch gehen, sollte sich aber noch nicht allzu sicher fühlen. Mit am Tisch sitzt unter anderem auch Erik Seidel.

Erik Seidel
Seidel in Lauerstellung.

Der Final Table:

John-Paul Kelly - 627.000

Jason Dewitt - 476.000

Eric Seidel - 337.000

Kyle Carlston - 320.000

Marc Tschirch - 268.000

Andrew Radel - 250.000

Kirk Steward - 231.000

Aaron Virchis - 191.000

Ravi Raghavan - 145.000

Event Nr. 21 - $3000 H.O.R.S.E.

194 Spieler sattelten auf, um das $3k Mixed Event zu beginnen, doch am Ende des Abends saßen nur noch 21 von ihnen fest im Sattel. Zac Fellows ist der Mann, der allen anderen im Moment eine Länge voraus ist und der Morgen als Erster in den zweiten Durchgang startet.

Michael Keiner
Wieder kein Bracelet an Keiner.

Fellows schnupperte bereits 2008 an einem Bracelet, wurde am Ende aber Zweiter des $1500 Limit Events. Michael Keiner, der gestern noch zu den Führenden des Klassements gehörte, wurde leider abgeworfen.

Die Chip Top Ten:

1. Zac Fellows - 471.000

2. James van Alstyne - 455.000

3. Tim Finne - 411.000

4. Michele Limongi - 368.000

5. Martin Eikeng - 335.000

6. Stewart Yancik - 284.000

7. Edward Nassif - 242.000

8. Ylon Schwartz - 186.000

9. Frank Cremen - 160.000

10. Chau Giang - 149.000

Event Nr. 22 - $1500 No Limit Shootout

Mehr als 1000 Spieler wurden nicht zugelassen, da es sich um ein Shootout handelt. Alle Einzeltische wurden durchgespielt, sodass exakt 900 der hoffnungsvollen Starter bereits enttäuscht ihre Tische verlassen mussten.

Unter den Tischsiegern waren Matt Stout, Hendonmobster Joe Beevers und Theo Tran, der letztes Jahr am Finaltisch des Main Events saß. Sie könne sich auf jeden Fall schon mal sicher sein, mit Preisgeld bedacht zu werden.

Für jeden von ihnen heißt es nun: Nur zwei „SnG"-Tische nacheinander gewinnen, und schon gehört das Bracelet mir.

 

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