Magic: The Gathering - David Williams gewinnt Grand Prix

David Williams
David Williams am Pokertisch...

Das bisherige Pokerjahr war für Profi David Williams bislang alles andere als eine Wucht. Enttäuschende 62.000 Dollar Preisgeld stehen für den PokerStars-Pro im laufenden Jahr zu Buche und damit das schlechteste Ergebnis, seit Williams 2004 als Runner-Up des Main Event der World Series of Poker auf einen Schlag in der Szene berühmt wurde.

Einen großen Erfolg sicherte sich Williams aber nun in einer Disziplin, in der sich auch viele andere Pokerprofis bestens auskennen, da sie dort ihre Wurzeln haben. Magic: The Gathering zählt weltweit zu den beliebtesten Fantasy-Kartenspielen und soll schon den ein oder anderen süchtig gemacht haben.

Beim Magic: The Gathering Grand Prix 2012 in San José triumphierte der 32-jährige Amerikaner gemeinsam mit seinen Landsleuten Matt Sperling und Paul Rietzl und ließ dabei 570 andere Teams hinter sich. Das Preisgeld fiel zwar mit 6.000 Dollar eher bescheiden aus, aber es ging schließlich auch noch um die Ehre.

Bereits 2001 hatte Williams bei der Grand-Prix-Serie in Magic: The Gathering glänzende Resultate erzielt. Gleich in acht Turnieren landete er unter den besten Acht, ehe seine Erfolge einen faden Beigeschmack bekamen.

david williams magic the gathering
... und bei Magic: The Gathering.

Bei der Weltmeisterschaft in Toronto im selben Jahr qualifizierte er sich wieder für das Viertelfinale, wurde aber wegen gezinkter Karten vom Turnier ausgeschlossen.

Anschließend gab Williams zu, die Karten markiert zu haben, bestritt aber die ihm unterstellte Absicht. Eine Sperre von einem Jahr musste er dennoch absitzen.

Für viele Pokerspieler und andere Fans ist Magic: The Gathering mehr als ein netter Zeitvertreib. Wie Poker ist auch dieses Kartenspiel eine Mischung aus Glück und Geschick. Trotz der hübschen Abbildungen der Fantasy-Figuren gilt es insgesamt aber sogar noch als etwas komplizierter. Seit seiner Erfindung im Jahr 1993 ist die weltweite Fangemeinde immer größer geworden.

Die Grundidee besteht darin, dass zwei Spieler sich duellieren, indem sie beide die Rolle eines Zauberers übernehmen. Mit einem aus eigenen Karten zusammengestellten Deck plus sieben gezogenen Karten geht es anschließend darum, die Lebenspunkte des Gegners auf null zu reduzieren oder diesen auf eine andere Art und Weise zu besiegen. Ganz entscheidend dabei ist, wie man mit seinen Ressourcen umgeht.

Wer mehr über dieses Spiel erfahren will, findet im Internet alle notwendigen Informationen. David Williams weiß auf jeden Fall schon, wie es funktioniert. Im Unterschied zu 2004, als er sich im Heads-Up des WSOP Main Events Greg „Fossilman“ Raymer geschlagen geben musste, zogen dieses Mal Maksym Gryn, Lucas Siow und Jamie Naylor den Kürzeren.

Diese drei bildeten das Team, das im Finale des Magic: The Gathering Grand Prix 2012 David Williams und seinen Mitstreitern unterlag. Während Williams damals aus dem Nichts kam, wussten seine Gegner dieses Mal aber, dass sie es mit einem Könner zu tun haben.

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