Devilfish – der Film

Dave

Dave „Devilfish“ Ulliotts neustes Buch wird verfilmt. Keine schlechte Idee, wenn man auf das bewegte Leben des zweiterfolgreichsten englischen Pokerspielers aller Zeiten blickt.

Dave Ulliott hat in seinem Leben wenig anbrennen lassen. Er war Einbrecher und Türsteher, er verbrachte seinen 21. Geburtstag in Isolationshaft, hat aber heute (offiziell) sieben Kinder von drei Frauen, er verlor große Mengen Geld, gewann dann aber Titel bei WSOP und WPT. Er ist der Typ Straßenkämpfer, dem man nicht so einfach den Rücken zudreht.

Zu den Homegames, in denen er in England spielte, nahm er sicherheitshalber eine Pistole mit – und brauchte sie. Sein Markenzeichen sind zwei Schlagringe, auf denen „Devil“ und „Fish“ steht.

Er schlug Men the Master bei den Four Queens Poker Classic und Phil Ivey bei den World Poker Open, um sich jeweils einen Titel zu sichern, trat in Late Night Poker und der PartyPoker Premier League auf und war bis vor zwei Wochen mit rund sechs Mio. Dollar Siegprämie der erfolgreichste Brite aller Zeiten. Dann kam Sam Trickett, gewann die Partouche November Nine und zog an ihm vorbei.

Und er ist Autor. Sein Buch, das den unbescheidenen Titel The Life and Times of a Poker Legend trägt, wurde 2010 im Rahmen von „Poker in the park“ in London veröffentlicht. Im Gegensatz zur allgemeinen Erwartung wurde es sehr positiv besprochen und Ulliott sogar von der Financial Times interviewt.

Ulliott ist nicht für seine Besonnenheit und Vorsicht bekannt. Frauen, erklärte er einmal, könnten nie so gut Poker spielen wie Männer, weil sie dafür einfach nicht aggressiv genug seien. Trotz seines Hangs zur Aggressivität foldete er einmal in einer Omaha Cash Game Partie einen Vierling gegen Jon Shoreman, nachdem er dessen Hand korrekt als Straight Flush gelesen hatte.

Der Devilfish war schon bei Sportwetten so erfolgreich, dass er von William Hill auf Lebenszeit gesperrt wurde.

Team PokerStars Pro und Journalistin Vicky Coren rezensierte das Buch für den Observer. „Ich wollte es eigentlich nicht besprechen, weil Dave Ulliott ein Freund von mir ist. Und er hat eine Waffe“, schrieb Coren später. „Aber das Buch ist wie der Mann: schnell, lustig, furchteinflößend, schlau, übermütig und vielschichtig.“

Jetzt wird The Life and Times… verfilmt. Näheres hat Poker Icons, bei denen Ulliott inzwischen unter Vertrag steht, in der heutigen Pressemitteilung noch nicht bekanntgegeben. Es wird kein langweiliger Film.

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winni pooh 2012-01-01 19:27:02

Er war und ist der beste Omaha Spieler!
Besser als jeder verlogene deutscher Politiker mit vermeintlichem
Pokerface