Das Haus gewinnt

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Online Gaming weltweit: Australier riskieren am meisten, Amerikaner spielen am schlechtesten, Deutsche am vorsichtigsten und am wenigsten verlieren die – Griechen.

Aus der ganzen Welt waren letzte Woche Vertreter der Gambling-Branche nach London gekommen, um an der ICE Gaming Conference teilzunehmen.

Dank 440 Milliarden Dollar Gewinn war die Laune allgemein ziemlich gut.

Die englische Unternehmensberatung H2 Gambling Capital hat das globale Spielverhalten analysiert und die Ergebnisse mit nach London gebracht.

Danach sind es die Australier, die pro Kopf am meisten Geld riskieren.

Den Großteil ihres „Spielgelds“ geben die Australier für Videopoker aus, auch wenn eine verschärfte Gesetzgebung in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass das Spielvolumen insgesamt deutlich gesunken und das Land damit auf Platz sechs  gefallen ist.

Am wenigsten Geld riskiert der vorsichtige deutsche Spieler. Gerade mal ein Fünftel dessen, was der Australier in seiner Bankroll hat.

In Singapur ist das Casino eindeutig der beliebteste Spielort, während Finnen sich am liebsten dem interaktiven Spiel widmen. Könnte mit dem Wetter zu tun haben.

Macau wurde in der Statistik unten übrigens nicht berücksichtigt, weil das Einkommen fast ausschließlich von Touristen generiert wird und damit wenig Rückschlüsse auf das Spielverhalten der Einwohner zulässt.

Der größte Markt weltweit war bisher unumstritten der amerikanische. Allerdings ist der Marktanteil von über 30% in den vergangenen zehn Jahren auf rund 25% gefallen.

Teilweise liegt das natürlich m UIGEA und der restriktiven Gesetzgebung. Interaktives Spiel und Sportwetten sind fast komplett verschwunden.

Hält dieser Trend an, wird China die Spitzenposition in naher Zukunft übernehmen. Laut Simon Holliday von H2GC wird es spätestens im Jahr 2020 soweit sein, es sei denn, der Markt in den USA wird bis dahin reguliert und wieder aktiviert.

Quelle: economist.com


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