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Das erste Mal in Vegas - Wettgambling im Mirage

Von: The Hand Geposted in: Blog
2010 Jul 9
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Da alle Mitglieder des Champion Camp Teams Tag 1 überlebt haben, wird es Zeit, ein paar Zusatzpreise auszuspielen. Jeder erhält $100 und 3 x 15 min, um daraus so viel Geld wie möglich zu machen. Dabei müssen mindestens drei verschiedene Spiele gespielt werden, egal welche. Wer am meisten Geld erspielt, darf es nicht nur behalten, sondern bekommt zusätzlich noch eine Flasche besten Perlwein, wie Dittsche wohl sagen würde.

Gespielt wird im Casino Mirage, das nochmal eine Stufe luxuriöser ist als das Rio. Hier haben sie einen ganzen Palmenhain gepflanzt und eine Glaskuppel darübergesetzt. Und das ist nur der Eingangsbereich.

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Ja, aber nur zum Tätowieren.

Das Schild, das ich neben dem Eingang gesehen habe, bezieht sich zum Glück nicht auf die Berliner „Das-ist-mein-Laden"-Nervensäge, sondern auf ein Tattoo-Studio im Hotel.

Die Wahl des Spiels ist frei. Dilba ist schon nach der ersten Runde ihre Dollar los, bei Roulette kann so etwas ganz schnell gehen. Andrew und Kippe spielen Blackjack, und der Schwede erspielt in 15 min immerhin $40 und setzt sich damit an die Spitze. Ben und Belinda versuchen sich ebenfalls an den Blackjack-Tischen und verspielen knapp die Hälfte ihrer „Budgets".

In der zweiten Runde verzockt Kippe alles durch einen einzigen Einsatz am Roulettetisch, und Belindas „Stack" sinkt nach einem Besuch am selben Tisch auf $6 gesunken. Ben hat sein Geld in Limit Hold'em verloren, kann das aber verschmerzen, nachdem er gestern als Zehnter(!) des Chipcounts geführt wurde und u. A. Shaun Deeb vom Tisch genommen hat.

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Eines von hunderten Casinos in Vegas.

Nach der dritten und letzten Runde ist Andrew der „Last Man Standing". Er hat ein altbewährtes Casino-Prinzip erfolgreich angewandt: Spiel ein Spiel, das du nicht kennst, setze wahllos und gewinne. 15 min 4-Card-Poker genügen ihm, um aus $120 immerhin $280 zu machen. Dabei gewinnt er so schnell, dass es sogar der Dealerin zu viel wird. Ihr „Take care" zum Abschied hört sich weniger nach „mach's gut" an als vielmehr nach „komm bloß nicht wieder".

Nach dieser netten Einlage wartet auf das Team nun eine der zahllosen Vegas-Shows und danach ein vermutlich opulentes Mahl. Für uns heißt es wieder ab ins Rio, Tag 1D läuft. Das allerdings stellt sich als schwieriger heraus als gedacht, denn Präsident Obama ist heute in der Stadt, und deshalb sind die meisten Übergänge über den Freeway plötzlich gesperrt. So etwas ist man in Vegas nicht gewohnt, deshalb bricht der Verkehr sofort komplett zusammen. Eine Weile geht gar nichts mehr.

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Palmenhain im Sonnenschein.

Unser Taxi ist zu einem riesigen Umweg gezwungen, was den Preis der Fahrt verdoppelt, die dafür aber genauso lange dauert, als wenn ich einfach gelaufen wäre. Unser Fahrer Leon erklärt, dass er in 17 Jahren auf den Straßen von Vegas ein solches Chaos noch ne erlebt hat und außerdem Obama der schlechteste Präsident aller Zeiten sei. Mit einem Redneck wie ihm diskutieren wir lieber nicht über Politik. Während es sich das Team gutgehen lässt, stürmen wir also abendessenlos zurück ins Medienzentrum. Es ist schon 9 Uhr abends und die Artikel schreiben sich nicht von selbst.

Eine Gesamtübersicht über den Tag 1 des Main Events findet Ihr in den WSOP News, sobald die Action für heute vorbei ist. Das dürfte ungefähr gegen Mitternacht Ortszeit der Fall sein.

--- Dirk

PS: Die Taxirechnung stelle ich der Firma in Rechnung. Schließlich war der Präsident der Vereinigten Staaten Schuld an den überhöhten Kosten. Das wird ja wohl als Erklärung durchgehen.

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