Das erste Mal in Vegas - Fußball im Hofbräuhaus

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8 Juli 2010, Von: The Hand
Geposted in: Blog
Das erste Mal in Vegas - Fußball im Hofbräuhaus
In München ins Hofbräuhaus zu gehen, ist Unsinn. Da findet man ja doch nur Japaner und Australier. Wenn man aber in Las Vegas ist, ist das der ideale Ort, um ein WM-Halbfinale anzusehen. Also ab ins Taxi: „Hofbräuhaus, please", sage ich. Der Fahrer sieht mich verständnislos an. „Houfbrowhouse?", nuschele ich versuchsweise, und das Gesicht von John am Steuer leuchtet plötzlich auf. „Ah, Houfbrowhouse", sagt er. „You watchin' the game?" Das will ich meinen.

Wir überqueren den Las Vegas Boulevard und sind nach ein paar Minuten in der Paradise Road. Das ist mal eine Adresse für ein Hofbräuhaus. Der Laden ist voll mit mindestens 500 Leuten, von denen gefühlte 400 in Deutschland-Trikots herumsitzen. Es sind aber auch einige Spanier da.

Die Spannung ist zu spüren, und für einen Moment ist die WSOP ganz weit weg.

 

Hier, mitten in der Wüste von Nevada plötzlich Frauen im Dirndl zu sehen, die Maßkrüge, Riesenbrezeln und Weißwürste herumschleppen, ist absurd und deshalb irgendwie konsequent für Las Vegas. Ich habe versucht, die Stimmung ein bisschen einzufangen und bin mit der Kamera mal ganz durch den Laden gelaufen.

 

Benjamin Kang ist hier, Jan Heitmann steht neben der Eingangstür, und später schaut auch Michael Keiner vorbei, mit dem ich kurz ein paar Fußballsprüche wechsele. Da steht es allerdings auch noch 0:0. Am Ende gewinnen bekanntlich die Spanier und ziehen ins Finale ein. Schade. MIST!

 

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Um ein wenig Dampf abzulassen, entscheide ich mich dazu, den Weg ins Rio zu Fuß zurückzulegen. Eine blöde Idee, wie ich schon nach ein paar hundert Metern feststelle. Ich bin schon völlig verschwitzt, und der Strip scheint noch keinen Meter näher. Als ich dort schließlich ankomme, genehmige ich mir zuerst einmal ein Sandwich im Planet Hollywood und schütte mir so schnell einige eiskalte Sodas rein, dass mit zumindest im Mund kurz mal kalt wird.

Danach laufe ich den Strip entlang und mache ein paar Bilder. Ich muss unbedingt daran denken, die Wasserspiele vor dem Bellagio zu verfolgen. Das ist vom Gold Coast nur etwa eine knappe halbe Stunde zu Fuß entfernt, für hiesige Verhältnisse geradezu um die Ecke. Heute spielen aber vier unserer Champion Camp Mitglieder, also muss ich das wohl auf einen anderen Tag verschieben. Zum Gamblen bin ich selbst auch überhaupt noch nicht gekommen.

Aber ich bin ja auch nicht zum Spaß hier, und gegen Spanien verlieren macht definitiv keinen Spaß. Der Oktopus hat wieder mal Recht gehabt.

Storys direkt zum Main Event findet Ihr in unseren WSOP News, haufenweise Bilder jetzt ganz frisch auf unserer Facebook-Seite

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