Das 16. Seefeld Poker Masters

Max Hainzer
Max Hainzer (rechts).

Das Seefeld Poker Masters ist schon seit langem fester Bestandteil des europäischen Turnierkalenders. Vom 20. bis zum 24. Juni fand es nun bereits zum sechzehnten Mal statt.

Insgesamt standen drei Deepstack Turniere auf dem Programm. Die Buy-Ins reichten dabei von €250 für das Superturbo Deepstack bis zu €500 für das Main Event und es wurde jeweils mit Second Chance gespielt.

Den Auftakt machte am vergangenen Mittwoch ein €300 No-Limit Hold’em. Die Struktur mit 20.000 Chips und 30 Minuten Levels konnte sich durchaus sehen lassen, und so fanden sich 56 Spieler an den Tischen ein. Damit war der Preispool mit €15.960 gefüllt. Auch aus Deutschland waren viele Spieler extra für das Masters angereist, und sie drückten dem ersten Event gleich ihren Stempel auf.

So schafften es vier Deutsche in die sechs bezahlten Plätze. Bei vier verbliebenen Spielern waren immer noch drei von ihnen mit dabei, und alles sah nach einem deutschen Sieg aus. Doch dem Österreicher Thomas Wagermaier gelang es, sich gegen die deutsche Übermacht durchzusetzen. Er gewann am Ende vor Thomas Benz und Manfred Travermünde. Für den Sieg wurde er mit €5670 belohnt.

Am Donnerstag ging es dann mit einem €250 Superturbo Deepstack weiter. Den Teilnehmern standen hier 30.000 Chips zur Verfügung, aber dafür dauerten die Levels nur 15 Minuten. 41 Action Junkies generierten einen Preispool von €9.737, und erneut wurden sechs Plätze bezahlt. Dieses Mal hatten die Deutschen die Nase vorn, und es gewann Michael Förster vor Manfred Travemünde. Michael nahm €3.450 mit nach Hause.

Am Freitag begann mit dem €500 Main Event das Highlight der Turnierserie. Es war auf drei Tage angesetzt, und wie schon beim Auftaktevent gab es 20.000 Chips und 30-minütige Levels. 102 Spieler wollten sich dieses prestigeträchtige Event nicht entgehen lassen und ließen den Preispool auf stolze €48.450 anwachsen. Somit waren 13 Plätze bezahlt, und allein auf den Sieger warteten €14.530.

Der Final Table wurde schließlich zu einem Länderkampf Deutschland-Österreich, denn es waren noch fünf Deutsche und vier Österreicher im Rennen. Als nur noch vier Spieler, darunter drei aus Deutschland, übrig waren, durfte man sich berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen, doch wieder trotzte mit Max Hainzer ein Österreicher der Übermacht. Er schaffte es ins Heads-Up gegen den Deutschen Manfred Travemünde und konnte sich dort zu allem Überfluss auch noch durchsetzen.

Obwohl Manfred erneut kurz vor dem großen Sieg scheiterte, ist er für uns ganz klar der Spieler der Serie. In allen drei Turnieren kam er aufs Treppchen, was eine grandiose Leistung ist, die an dieser Stelle hiermit entsprechend gewürdigt wird.

Hier noch einmal das Endergebnis des Main Events auf einen Blick:

Platz

Name

Preisgeld

1

Max Hainzer

€ 14.530

2

Manfred Travemünde

€ 8.720

3

Thomas Benz

€ 5.810

4

Tim Petzold

€ 4.290

5

Hermann Minichmayr

€ 3.220

6

Johann Schachinger

€ 2.520

7

Helmut Stobl

€ 2.180

8

Franz Walser

€ 1.700

9

Michael Hill

€ 1.330

 

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