Daniel Negreanus Rückkehr an die virtuellen Tische

Daniel Negreanu

Erst eine neue Freundin, dann der Umzug in sein Heimatland und nun das Comeback an die Online-Tische: Für Daniel Negreanu könnte es gerade nicht besser laufen. Seinem Überschwang gab er mit seinem aktuellen Blogeintrag Ausdruck. Die Überschrift: „Boy Did I Miss Online Poker.“

Seit dem Black Friday am 15. April war es sehr ruhig um Daniel Negreanu geworden. Online Poker war für den in Las Vegas wohnenden Kanadier nicht mehr möglich, und auch bei der WSOP lief es irgendwie nicht richtig rund für KidPoker. Aber Negreanu ist eines der großen Stehaufmännchen der Szene. Und so war es nur eine Frage der Zeit, wann sich der PokerStars Pro wieder zurückmelden würde.

Zunächst vermeldete er via Twitter eine neue Liaison. Die frühere Miss Ungarn Krisztina Polgár hatte Negreanu bei der diesjährigen World Series of Poker kennengelernt und ihn schon bald um den Finger gewickelt. Vor ein paar Tagen gab Daniel offiziell zu, dass er und Frau Polgar offiziell ein Paar sind.


Krisztina Polgar
Krisztina Polgar.

Richtig glücklich ist Negreanu allerdings auch aus beruflicher Sicht. In seinem neusten Blogeintrag schreibt er unter dem euphorischen Titel „Boy Did I Miss Online Poker“, von seinem Umzug ins kanadische Toronto vor ein paar Tagen. KidPoker wohnt zunächst bei seinem Bruder und ist intensiv auf Wohnungssuche.

Auch sein Comeback an den Online-Tischen beschrieb Negreanu in allen Details: So hätte er sechs Sessions $25/$50 PLO gespielt und dabei einen Verlust in Höhe von $15.592 einstecken müssen.

Daniel konnte es sich in dem Text auch nicht verkneifen, ein paar bittersüße Worte Richtung seiner Wahlheimat USA loszuwerden: „Jedem, der mit Poker weiterhin sein Geld verdienen will, kann ich nur raten: Haltet euch fern von den USA. Poker schwebt dort in Lebensgefahr. Ich rate allen, in ein Land umzuziehen, in dem es erlaubt ist, Poker in Unterhosen zu spielen.“

Später er dann sogar richtig polemisch: „Während des Kalten Kriegs waren die Russen immer die bösen Kommunisten mit einem Unterdrücker-Staat und die Amerikaner die Verteidiger der Freiheit. Wer hätte gedacht, dass man ein paar Jahre später von L.A. nach Moskau ziehen muss, um frei Poker spielen zu können. Das ist einfach bizarr.“

Daniel berichtet außerdem davon, dass er in den vergangenen Tagen viel Zeit in San Diego verbracht hätte, der „besten Stadt der USA“. Jetzt ist er allerdings auf dem Weg nach Barcelona zur EPT. Er plant, den gesamten Zeitraum des Turniers über in der katalanischen Metropole zu bleiben, da PokerStars offenbar ein paar neue Werbespots mit ihm geplant hat.

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