Negreanu auf dem Kriegspfad

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Bei der schwedischen Zeitung „Aftonbladet“ schießt der Kanadier scharf. Sein Ziel: der Nachwuchs – keine Charaktäre, kein Charisma, keine Zukunft für Poker!

Als Poker bekannt und beliebt wurde, entwickelte sich Daniel Negreanu zu einem der größten Stars der Szene.

Bis heute ist er einer der bekanntesten Spieler geblieben.

Aber der große Boom ist vorbei, und Daniel Negreanu macht sich Sorgen über die Zukunft der Pokerbranche.

Schuld seien die jungen Spieler. Sie seien einfach zu langweilig.

Als Poker Anfang des Jahrtausends epxlodierte, begannen auch verschiedene Fernsehsender, Poker zu übertragen.

Poker wurde eine Unterhaltungsshow mit viel Geld und hohem Spannungsfaktor, und die Spieler wurden weltweit zu Stars.

Einer dieser Stars ist Daniel Negeranu. Grund dafür ist nucht nur, dass er einer der besten Spieler der Welt ist. Er ist auch ein Spaßmacher am Tisch.

dave ulliott Devilfish Pressrelease
Dave "Devilfish" Ulliott - Poker braucht Charaktere.

Er ist immer offen und zeigt, was er denkt. Er spricht gern und viel, sowohl am Tisch als auch abseits davon.

Und er bleibt dabei immer freundlich. Das machte ihn zu einem der ganz großen Stars.

„Ich bin ganz einfach ich selbst“, sagt Negreanu.

„Der große Unterschied zwischen mir und vielen anderen ist: ich äußere mich verbal. Ich rede. Während der Hände, zwischen den Händen.

Ich glaube auch, dass es den Zuschauern gefällt, wenn nicht alle in Hoodies und mit Sonnenbrillen herumsitzen.“

„Ich versuche, die Sache interessant zu gestalten. Und ich tue nicht nur so, als ob ich Spaß habe. Ich habe wirklich Spaß.“

„Als Poker populär wurde, gab es Typen wie Dave ‚Devilfish‘ Ulliott, Sam Farha, T.J. Cloutier. Das ware ein paar schräge Typen. Davon gibt es heute kaum noch welche.

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Spaßmacher am Tisch - "ich bin einfach ich selbst."

„Viele Spieler, die aus der Online-Welt kommen, sind so unglaublich langweilig anzusehen. Sie sind außerdem ein bisschen paranoid, haben ständig Angst, irgendwelche Tells zu zeigen und benehmen sich wie Roboter.“

„Wenn Poker in den Medien eine Zukunft haben soll, müssen sich die jungen Spieler vergegenwärtigen, warum Poker so populär wurde. Es ist nicht nur das Spiel, es sind auch die Persönlichkeiten, die damit zu tun haben.“

„Ich bin jetzt 39, und eigentlich sollte ich, wenn ich 40 werde, meinen Spitznamen ‚Kidpoker‘ abgeben. Aber wenn ich ehrlich bin, sehe ich niemanden, zu dem der Name passt...“

Quelle: aftonbladet.se

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