Christmas Poker Championship – neue Struktur und deutscher Sieger

Die Christmas Poker Championship war ein großer Erfolg, und die meisten Turniere waren ausverkauft. Beim Main Event wurde die Struktur deutlich verbessert, und der Preispool war mit stolzen €88.350 gefüllt.

Neue Struktur beim Main Event

Das Main Event ist ja ohnehin das Highlight schlechthin bei der Christmas Poker Championship. Um es noch attraktiver zu gestalten und den Wünschen der Spieler nachzukommen wurde die Struktur in diesem Jahr deutlich verbessert.

Die Spieler dankten es und waren voll des Lobes: „Mein besonderer Respekt gilt der Entscheidung des Poker Managers Joe Fuchshofer und nicht zuletzt dem Casino Bregenz, dass die geplanten 10.000 Starting Stack beim Main Event nunmehr auf 20.000 aufgestockt werden“, sagte Lokalmatador Ivo Donev im Vorfeld des Turniers.

Ivo donevs Win2day
Ivo Donev.
 

Der Cap von 100 Spielern wurde nur ganz knapp verfehlt und 93 Pokerfans zahlten das Buy-In von €1000. Allein auf den Sieger warteten somit satte €26.505.

Deutsche Führung schon nach Tag 1

Das Turnier war ursprünglich auf einen Tag angesetzt, und die Entscheidung sollte damit eigentlich schon am Samstag fallen.

Alle Beteiligten hatten sich auf einen langen Tag eingestellt, aber aufgrund der höheren Startdotation zog sich das Ganze doch erheblich in die Länge.

Deshalb entschied man kurzerhand nur solange zu spielen, bis der Final Table besetzt war und das Main Event am nächsten Tag fortzusetzen.

Durch die Lage des Casino Bregenz im Dreiländereck war das Feld wie immer sehr international und es waren viele Deutsche, Österreicher, Schweizer und Italiener am Start. 13 Plätze wurden bezahlt und der Mincash lag bei €1855.

Am Ende des Tages waren noch zehn Akteure übrig und in Führung lag mit H. Peter (321.000 Chips) einer unserer Vertreter, gefolgt von den beiden Schweizern Gianfranco Carrabs (303.000) und Lorenz Roder (198.500).

Das Main Event endet mit einem Deal

Gestern Nachmittag um 15 Uhr fiel dann der Startschuss für das große Finale. Es sollte einer der schnellsten Finaltische in der Geschichte der Christmas Poker Championship werden, aber der Reihe nach.

peter christmas poker championship
Turniersieger Peter H.
 

Wir hatten drei heiße Eisen im Feuer und durften uns berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen. Nachdem Klaus Harder auf Platz 6 für €4.595 und Franz Walser auf Platz 5 für €5.875 ausgeschieden waren, ruhten die Hoffnungen auf H. Peter und er sollte nicht enttäuschen.

Er verteidigte seine Führung bravourös und schaffte es auch unter die letzten Drei. Wie so oft einigten sich diese dann auf einen Deal und H. Peter sicherte sich den größten Teil des Preisgeldes und wurde zudem zum offiziellen Sieger erklärt. Damit war der Spuck nach nur 2,5 Stunden Spielzeit schon wieder vorbei.

Ein Blick auf das Endergebnis zeigt, dass immer mehr Spieler Angst vor dem Finanzamt zu haben scheinen und ihre Identität nicht mehr preisgeben wollen. Dementsprechend komisch sieht das Tableau auch aus. Die genauen Zahlen des Deals wurden übrigens nicht bekanntgegeben.

Hier noch einmal das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Peter H.

GER

€ 26.505

2

Ghostfish

CH

€ 15.905

3

Greekfish

GR

€ 10.600

4

Gianfranco Carrabs

CH

€ 7.820

5

Franz Walser

GER

€ 5.875

6

Klaus Harder

GER

€ 4.595

7

Pasquale Acquistapace

IT

€ 4.260

8

Bruno Gmür

CH

€ 3.090

9

Thomas Schneebeli

CH

€ 2.430

10

Peter Stricker

CH

€ 1.990

 

 

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Über den Autor: Lars Liedtke
Lars Liedtke ist leitender Redakteur bei PokerZeit.com

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