Christmas Poker Championship endet mit einem Deal

Bregenz im Winter

Weihnachten steht vor der Tür. Bei der Christmas Poker Championship im Casino Bregenz, hatten die Spieler vom 29.11. bis 4.12. die Chance, sich ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk zu machen

Neben der CAPT und der Bodensee Poker Championship, ist die Christmas Poker Championship eine von drei großen Turnierwochen im Casino Bregenz. Zu dieser Jahreszeit laden die umliegenden Skigebiete abseits vom Pokertisch zudem bereits zum Skifahren ein. So kann das Turnier gleich mit einem Skiurlaub verknüpft werden.

Insgesamt umfasste die Serie fünf Turniere und ein Supersatellite für das Main Event. Gespielt wurde jeweils No-Limit Hold’em und die Buy-Ins reichten von €100 bis €1.000. Die ganze Woche über glänzte die Christmas Poker Championship mit sehr guten Teilnehmerzahlen und die meisten Turniere waren ausverkauft.

Highlight war natürlich das Main Event mit einem Buy-In von €1.000, welches auf zwei Tage angesetzt war. Auch hier fanden sich 125 Spieler an den Tischen ein und somit war der Preispool mit €118.750 gefüllt. Durch die günstige Lage im Dreiländereck waren viele Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist.

Ziel des ersten Tages war es, auf den Final Table herunterzuspielen, doch erstmal mussten die 13 bezahlten Plätze erreicht werden. Es war bereits nach Mitternacht, als Apostolos Chatzopoulos mit K Q short All-In pushte und von Fulvio Falda mit 9 8 gecallt wurde. Das Board 8 J 7 5 6 brachte Fulvio die Straight und Apostolos musste das Turnier als Letzter ohne Geld verlassen. Dann ging es Schlag auf Schlag, und wenig später war der Final Table auch schon besetzt. Deshalb entschloss man sich kurzerhand noch etwas weiterzuspielen, und der Tag endete schließlich mit sieben Spielern. In Führung lag der Deutsche Emiliano Zapata.

Unter den letzten sieben waren noch Vertreter aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und den Niederlanden, und so war es ein sehr internationales Finale. Als erstes musste der Deutsche Sven Hillebrecht gehen, gefolgt vom Holländer Michiel Ros und dem Österreicher Ernst Schretter. Auf Platz 4 war dann für den Lokalmatador Horst Riedlinger Endstation und als es den letzten Schweizer, Oliver Lawson, erwischte waren wir im Heads-Up. Dachten wir zumindest, denn nach dem Ausscheiden machten M. A. aus Italien und Emiliano Zapata einen Deal und teilten das Preisgeld zu gleichen Teilen auf. M. A., der zu diesem Zeitpunkt Chipleader war, wurde zum offiziellen Sieger erklärt.

Hier noch einmal das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Preisgeld

1

M. A.

€ 33.250

2

Emiliano Zapata

€ 23.750

3

Oliver Lawson

€ 16.625

4

Horst Riedlinger

€ 12.115

5

Ernst Schretter

€ 9.025

6

Michiel Ros

€ 6.530

7

Sven Hillebrecht

€ 4.395

8

Ilker Karabulut

€ 3.205

9

Roger Haas

€ 2.495

- Lars Liedtke

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