Cates und Dwan sprechen über die Durrr-Challenge

Patrik Antonius, Ilari Sahamies
Gestern auf den Nosebleeds - die üblichen Verdächtigen.

Vor zwei Tagen startete sowohl die WCOOP auf Pokerstars als auch die Mini-FTOP-Serie auf FullTilt. Auf den Nosebleed Limits blieb es dagegen in den vergangenen zwei Tagen relativ ruhig. Das änderte sich allerdings gestern Nacht.

Allerdings konnten weder Cole South noch Ziigmund und Phil Ivey einen signifikanten Gewinn einfahren. Dafür knöpfte Patrik Antonius dem Deutschen „deprimiert" 400.000 Dollar im Fixed Limit Holdem ab und sowohl Daniel „jungleman12" Cates als auch Tom Dwan sprachen über die Durrrr-Challenge II.

Auch ein Cash Game Highroller will ab und zu ein gut dotiertes Turnier spielen. Und so war es fast schon abzusehen, dass die Turnierserien WCOOP und Mini-FTOP's, die beide in den vergangenen Tagen begannen, die Nosebleed Limits auf FullTilt austrocknen würden. Nach 48 Stunden Pause flogen dann in der gestrigen Nacht aber wieder die Tausender-Bündel über den Tisch. Mit Phil Ivey, Cole South, Di „Urindanger" Dang und Ilari „Ziigmund" Sahamies waren es die üblichen Verdächtigen, die sich vor allem im PLO-HU duellierten. Trotz einiger über 150.000 Dollar schweren Pötte konnte allerdings keiner der vier einen signifikanten Gewinn für seine Bankroll verbuchen.

Ganz anders schlug da schon Patrik Antonius im Fixed Limit Holdem zu. In einer 605 Hände andauernden Session mit Blinds von $2000/$4000 wurde wiedermal der deutschen High Stakes Spieler „deprimiert" gecrushed und um 400.000 Dollar erleichtert. Es scheint fast so, als würde die Spielweise des Deutschen dem Team Full Tilt Spieler besonders liegen, denn bereits in der Vorwoche konnte Antonius deprimiert rund 300.000 Dollar in eben dieser Variante abknöpfen.

Mit besonders herausragendem Können hatte die zurückliegende Session allerdings selten etwas zu tun. So floppte der Finne gleich mehrmals die Nuts, oder erwischte einen besonders glücklichen River.

Antonius ist durch diese Session im September wieder zurück in den schwarzen Zahlen und rund 74.000 Dollar im Plus. Deprimiert andererseits erwischte, nach seinen tollen Erfolgen im August, einen relativ miesen Start in den Monat und ist rund 250.000 Dollar im Brand.

In der Durrrr-Challenge tut sich hingegen momentan relativ wenig. Allerdings haben sich die beiden Kontrahenten der zweiten Auflage unabhängig voneinander zum laufenden Duell geäußert.

Hier ein Kurzinterview mit Daniel „jungleman12" Cates:

Daniel, wie lange wird es dauern, bis ihr die 50.000 Hände der Durrrr-Challenge II gespielt habt. Besteht eine Chance den nervenden Marathon der ersten Auflage zu vermeiden?

DC: Von meiner Seite aus kann es ganz schnell gehen. Aber Tom ist momentan sehr beschäftigt. Er wird bis zum Ende des Monats in Europa sein. Ich denke aber, danach steigen wir aufs Gaspedal.

Welche Faktoren werden das Match letztlich entscheiden?

DC: Es wäre äußerst dumm von mir, diese Frage vor dem Ende zu beantworten.

Hast du jemals darüber nachgedacht in der Durrr-Challenge PLO statt NLHE zu spielen?

DC: Für die Challenge nicht. Ich spiele gern PLO, weil es das actionreichere Spiel ist. Aber gegenüber Tom bin ich da eindeutig im Nachteil.

Warum hast du auf die „Run it twice" Funktion bestanden?

DC: Um die Varianz zu bändigen. Immerhin soll der bessere Spieler und nicht der glücklichere gewinnen.

Wie viele Tische spielst du normalerweise?

DC: Zwischen einem und sechs, aber idealerweise nie mehr als vier.

Und hier spricht Tom Dwan spricht über die Durrr-Challenge 1 und 2 (im Original):

Hier noch die drei größten Pots der vergangenen Nacht.

 

$256.000 - Ziigmund flopped das Full House.

 

$212.000 - Nutflush für Cole South gegen Ziigmund.

 

$198.000 - Broadway on the River für Phil Ivey.

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