Jungleman12 - An der Grenze gescheitert

Daniel Cates
"Wie? Sum?"

Daniel Cates versucht, Phil Galfond nach Kanada zu folgen, weiß aber nicht, was man zu einem Zollbeamten sagt und was nicht.

Erst vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass Phil Galfond den Weg nach Norden angetreten ist, um wieder online die High Stakes unsicher machen zu können.

Nach dem Ende der WSOP wird sich in naher Zukunft wieder mehr auf den hohen Limits tun, und Galfond kehrte deshalb auch nicht in sein New Yorker Appartement zurück, sondern flog direkt nach Vancouver, wo er sich vorerst eine weitere Bleibe gesucht hat.

Galfond erklärte, er werde „3-6 Monate bleiben und dann sehen, wie es weitergeht“.

Dann transferierte er 50.000 Dollar auf seinen PokerStars-Account und setzte sich an ein paar $25/$50 und $50/$100 PLO-Tische. Phil Galfonds Online-Nickname auf PokerStars lautet „MrSweets28“.

Galfond wurde zwar freundlich empfangen – Isildur kommentierte in der Chatbox: „Oh no, he’s back“ – verlor aber gleich in der ersten Session $18k über 2500 Hände.

Besser machen wollte dies nun Daniel Cates. Wie er über Twitter verbreitete, machte er sich ebenfalls nach Vancouver um „endlich wieder die Online-Tische zu crushen“.

Leider gelang es ihm nicht einmal, kanadischen Boden zu betreten. Auf die Frage, was er denn in Kanada vorhabe, antwortete Cates, er würde arbeiten, besaß aber kein Arbeitsvisum. Für kanadische Zöllner ein rotes Tuch.

Zwar sind Urlauber jederzeit willkommen im „Großen weißen Norden“, wer aber zum Arbeiten einreisen will, und sei es auch selbständig und freiberuflich, muss nachweisen oder nachweisen lassen, dass seine Arbeit nicht von einem Kanadier ausgeführt werden kann.

Die Grenzbeamten wiesen Cates ab, der daraufhin gezwungen war, vorerst nach Seattle auszuweichen.

Man sollte annehmen, ein US-Amerikaner weiß um die Bestimmungen des Nachbarlandes, zumal wenn es um solches Grundlagenwissen geht. Freundlich ausgedrückt verhielt sich Daniel „jungelman12“ Cates hier äußerst naiv.

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Mario 2011-07-30 03:27:07

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