Mal wieder zu Besuch in der Spielbank am Fernsehturm

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2 Dezember 2013, Von: PokerZeit.com
Geposted in: PokerZeit Blog
Mal wieder zu Besuch in der Spielbank am Fernsehturm

Vieles ist neu

Mittlerweile sind neun Monate verstrichen. Ein mehrstufiger Renovierungsprozess ist größtenteils abgeschlossen. Erkennbar wird es schon im Eingangsbereich. Die Rezeption ist farblich umgestaltet und wirkt jetzt sehr viel offener und einladender. Die früher vorhandenen Barrieren in Form von zwei massiven Drehkreuzen sind entfernt worden. Mittlerweile spaziert man nach der Registrierung einfach so in den Spielbereich hinein.

Im Erdgeschoss ist nach wie vor der Automatenbereich untergebracht. Der Teppichboden ist neu, die Wände sind umgestaltet. Auch das Automatensortiment soll völlig neu zusammengestellt worden sein.

Mir als Nichtanhänger des Automatenspiels fällt das in keiner Weise auf, denn die Geräuschkulisse ist die gleiche wie in jedem Automatencasino. Also stracks durchmarschiert zur Treppe ins Obergeschoss.

Am Aufgang begrüßt ein großes Hinweisschild den Livespieler mit der Ankündigung von Roulette, Black Jack und - dem bekannten Logo des Pokerfloor.

Livegame

Oben setzt sich die Umgestaltung fort. Ich registriere den gleichen roten Teppichboden mit floraler Verzierung. Die Wände sind in einem matten Gelb gestrichen. Insgesamt wirkt das sehr edel.

Casino Berlin Fernsehturm
Eingangsbereich des Casinos.

Natürlich ist es eine Geschmacksfrage aber für mich ist die Neugestaltung absolut gelungen, besonders, wenn man das jetzige Ambiente mit dem Graffiti-Style aus Westspiel-Zeiten vergleicht.

Es ist sehr viel Platz vorhanden im Obergeschoss. Das bietet noch viele weitere Möglichkeiten zur Aus- oder weiteren Umgestaltung. Doch betrachten wir zunächst den Status Quo:

Der Livegame-Bereich bietet drei American Roulette- und zwei Black Jack-Tische. Im linken Teil des Raumes - abgetrennt durch einen Vorhang aus dünnen Metallschnüren - ist Platz für den Pokerfloor am Fernsehturm.

Dort stehen vier Spieltische, drei sind für die täglichen Turniere vorgesehen, einer steht für Cashgames bereit. Bei den Tischen hat man die grauen Tücher durch das bekannte Rot des Pokerfloors ersetzt.

Aus Gründen eines einheitlichen Erscheinungsbildes sicher angebracht, aber – auch das ist eine reine Geschmacksfrage – das Rot beißt sich ein wenig mit dem Rot des Teppichbodens.

Die Spielbank legt was drauf

Ich treffe Frau Sabine Löhr von der Technischen Direktion der Spielbank. Sie berichtet mir von einigen anstehenden Highlights, die der Pokerfloor Fernsehturm seinen Gästen im Dezember bieten möchte:

Ergänzend zum regulären täglichen Turnierprogramm (www.pokerfloor.de) sind für den Dezember Veranstaltungen mit sehr interessantem „Added Money“ geplant. Im Klartext: Die Spielbank ergänzt die Preispools der Turniere in sehr lukrativer Weise und schafft einen zusätzlichen Besucheranreiz.

Es beginnt am sechsten Dezember mit einem „Nikolaus-Special Knock Out Mystery Bounty“. Der Preispool aus den Buy Ins von 55 Euro pro Teilnehmer (maximal 40, Re-Entries möglich) wird um 2.000 € aufgestockt.

Das entspricht fast einer Verdopplung! Dieser Betrag wird in zehn „Mystery Bountys“ gestückelt. Um es richtig spannend zu machen, sind allerdings auch Nieten dabei.

Berlin
Wurde stilistisch dem Bandenburger Tor nachempfunden.

Eine Bounty kann damit zwischen null und 600 Euro wert sein.

Direkt im Anschluss in der Woche vom 09.12. bis 13.12.2013 gibt es weiteres Zusatzgeld in Turnieren und Cashgames. Täglich wird ein Weihnachtskalender mit 24 Türen ausgespielt.

22 Türen enthalten Glücksjetons à 20 Euro: Zwei Türen des Kalenders enthalten eine Startberechtigung für ein Single-Table-Turnier am Sonntag dem 15.12.2013, wenn unter den zehn Glücklichen ein Preispool von 2.400 Euro ausgespielt wird.

Wer darf ein Türchen öffnen? Die zehn Finalisten der täglichen Turniere und wer im Cashgame einen Straight bekommt.

Und zu guter Letzt wird im Cashgame ein Mystery-Jackpot von 1.000 Euro ausgespielt: Zehn Glückliche, die einen Drilling treffen, dürfen einen Umschlag ziehen, der zwischen 50 und 300 Euro enthält.

Frau Löhr kündigt an, dass in nächster Zukunft weitere Sonderaktionen geplant sind, auf die man gespannt sein darf.

Fazit: Der Pokerfloor am Fernsehturm ist eine angenehme Alternative zur manchmal hektischen Atmosphäre des „großen Bruders“ am Potsdamer Platz. Wer die Spielbank noch nicht kennt, sollte dringend einen Besuch einplanen.

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