CAPT - Thomas Hofmann gewinnt in Kitzbühel

Thomas Hofmann
Der Sieger Thomas Hofmann.

Die Casinos Austria Poker Tour (CAPT) war in den letzten Jahren sehr erfolgreich, doch die Konkurrenz schläft nicht. Um auch in der Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben geht man in dieser Saison ganz neue Wege.

Alles neu macht die sechste CAPT-Saison

Es ist nicht mal fünf Wochen her, da ging eine lange CAPT-Saison mit dem krönenden Abschluss, der 23. Poker EM in Baden bei Wien, furios zu Ende. Vom 5. bis 9. Dezember fand nun bereits der Auftakt der sechsten Saison im Casino Kitzbühel statt.

Doch nichts ist wie es einmal war. Pokermanager Stefan Gollubits und sein Team haben sich viele Gedanken gemacht und die Tour grundlegend verändert.

Die wichtigste Neuerung ist mit Sicherheit, dass sich die CAPT nun aus zwei zwei eigenständigen Turnierserien zusammensetzt, den „Big Four“ in Seefeld, Bregenz, Velden und Baden und den sogennanten „Deep Stack Events“ in Kitzbühel, Salzburg, Innsbruck und Linz.

Der Terminkalender ist also so voll wie noch nie. Um dem Herr zu werden wurde der Saisonauftakt deutlich nach vorne verlegt.

Kitzbühel macht den Anfang

Eigentlich ist Kitzbühel ja eher als Skimekka bekannt, aber genau das machte den Reiz des ersten Stopps der CAPT 2013 aus. Nach den üppigen Schneefällen der letzten Zeit herschten perfekte Pistenbedingungen.

Nur eine Woche zuvor hatten die ersten Lifte aufgemacht und so hatten die Teilnehmer die Möglichkeit  das Turnier mit einem kurzen Skiurlaub zu verbinden.

Kitzbuhel Winter
Wieder wurden Autofahrer völlig davon überrascht, dass es im Dezember schneit.
 

Bei der CAPT „Deep Stack Serie“ reichen die Buy-Ins von €150 bis €500. Hier hat man also mit einem kleinen Buy-In die Chance auf einen großen Preispool.

Highlight der Turnierwoche ist natürlich das Main Event, welches mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis glänzt und auf vier Tage angesetzt ist.

Verkehrschaos macht einen Strich durch die Rechnung

Die Teilnehmerzahl des Main Events war auf 240 begrenzt, doch leider blieb man mit 106 Startern recht deutlich hinter den Erwartungen zurück, was aber auf die starken Schneefälle und das dadurch ausgelöste Verkehrschaos zurückzuführen ist.

Am besten durch die beiden Starttage kam der Österreicher Alex Stark mit 106.200 Chips, gefolgt vom Briten Ralph Van der Eb (97.200) und dem Deutschen Dixxie (93.500).

An Tag 2 durften dann 66 Akteure zurück an die Tische kommen. Ziel des Tages war es auf die 13 bezahlten Plätze herunterzuspielen. Dieses sollte nach langem Kampf auch erreicht werden.

Die Bubble platzte als Franz Walser mit K T den Kürzeren gegen A 9 von Benjamin Spiehs zog. Damit war der Tag beendet und alle verbleibenden Spieler hatten schon mindestens €1.060 sicher.

Das große Finale

Der Österreicher Alfred Kurz ging als Chipleader ins Finale und sollte diese Führung auch bis zum Erreichen des Final Tables nicht mehr hergeben. Doch dann lief nicht mehr viel zusammen und der Schweizer Thomas Hofmann übernahm das Kommando. Zur Dinnerbreak hatte er bereits die Hälfte aller Chips.

Diese Führung nahm er mit ins Heads-Up gegen MT. Es wurde ein sehr ausgeglichenes Match und so einigten sich die beiden schlussendlich auf einen Deal. Anschließend wurde Thomas Hofmann zum offiziellen Sieger erklärt.

Hier noch einmal das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Thomas Hofmann

CH

€ 15.100

2

MT


€ 9.060

3

Ruslan Lukash

UKR

€ 6.040

4

Klaus Kollmann

AUT

€ 4.460

5

Alfred Kurz

AUT

€ 3.350

6

Patrick Rieseberg

AUT

€ 2.620

7

Wolfgang Loidl

AUT

€ 2.270

8

Jürgen Grübelhuber

AUT

€ 1.760

9

Christof Schwinger

AUT

€ 1.380

 

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Über den Autor: Lars Liedtke
Lars Liedtke ist leitender Redakteur bei PokerZeit.com

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