Prominenz in Bregenz

Andreas Mäder

Die CAPT Big Four machten vom 28. April bis zum 5. Mai Halt in Bregenz. Höhepunkt der Turnierwoche war natürlich das Main Event mit einem Buy-In von €2000. Am Ende durfte mit Andreas Mäder ein Schweizer über den Sieg jubeln.

Deutsche Doppelführung nach Tag 1

130 Spieler fanden sich am Donnerstag zu Tag 1 im Casino Bregenz ein. 27 von ihnen machten von der Möglichkeit der Second Chance Gebrauch und sorgten damit für einen Preispool von stolzen €288.880.

Wie immer bei den Big Four Events gab es für das Buy-In von €2000 mit 50.000 Chips und 60-minütigen Levels eine ausgezeichnete Struktur.

Da verwundert es nicht, dass mit Benny Spindler, Bodo Sbrzesny, Ismael Bojang, Erich Kollmann, Stefan Rapp, Ivo Donev, Besim Hot und Dani Studer viele bekannte Namen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an den Start gingen.

Durch die Lage im Dreiländereck ist das Turnier traditionell sehr international besetzt.

Am besten durch den ersten Tag kam der Deutsche Tobias Heinsdorf mit 296.700 Chips, gefolgt von seinem Landsmann Sirzat Hissou (291.900). Am Ende durften noch 74 Spieler ihre Chips eintüten.

Hohes Tempo an Tag 2

Am zweiten Tag ging es von Anfang an so richtig zur Sache. Nur fünf Levels wurden gespielt und dennoch blieben viele Prominente wie Lokalmatador Ivo Donev, Wilfried Härig, Antonio Turrisi und Bodo Sbrzesny auf der Strecke.

Als die Uhr gestoppt wurde, zeigte sie noch 30 Spieler an. Klar in Führung lag zu diesem Zeitpunkt der Franzose Oliver mit 769.000 Chips.

Auf den Plätzen 2 und 3 folgten der Deutsche Tobias Heinsdorf (571.500) und der Schweizer Simon Boss (561.400).

Der Kampf um den Final Table

Casino Bregenz innnen

Bevor die letzten Neun für das große Finale gesucht wurden, ging es zunächst um die 18 bezahlten Plätze.

Auf einem Board von 7 2 2 Q T pushte Jonathan All-In und wurde von Cecil Lawrence mit Pocket Kings gecallt. Ersterer drehte aber #Qx#2x für das Full House um und Cecil musste als Letzter ohne Geld das Turnier verlassen. Alle verbliebenen Spieler hatten somit schon einmal mindestens €4.045 sicher.

Nun entbrannte ein heißer Kampf um den Final Table und es kam die Zeit von Josip Simunic. Er konnte seinen Stack immer weiter ausbauen und war auch für den letzten Bustout des Tages verantwortlich als er Simon Boss mit A 9 gegen dessen Q J auf Platz 10 für €6.500 an die Rails schickte.

Damit war der Final Table gefunden und der Tag beendet. Josip Simunic konnte sich mit 2.307.000 Chips schon recht deutlich vom Feld absetzen.

Der Showdown

Gestern Nachmittag sollte dann die Entscheidung fallen. Die beste Ausgangposition hatte der Österreicher Josip Simunic, während der Schweizer Marc Friedmann als Shortstack ins Finale startete.

Auch wir hatten mit Jonathan noch ein Eisen im Feuer. Ihn erwischte es aber leider auf Platz 6 für €13.000 und so wurde es nichts mit einem deutschen Sieg. Ihm folgten Duc Ha Ngyuen und Alois Weiss.

Die letzten drei Spieler einigten sich dann darauf die Payoutspünge etwas abzuflachen. Anschließend wurde normal weitergespielt. Zur Überraschung aller war es Josip Simunic, der als Nächster seinen Platz räumen musste.

Erst verdoppelte Oliver auf seine Kosten und Letzterer war es auch, der Simunic mit A K gegen dessen A 4 an die Rails schickte.

Alle freuten sich nun auf ein spannendes Heads-Up, doch noch bevor die erste Hand gespielt wurde, einigten sich Oliver und Andreas Mäder auf einen Deal und Mäder wurde zum offiziellen Sieger erklärt.

Nun legt die CAPT eine kurze Pause ein, ehe es vom 27. Mai bis zum 1. Juni mit dem nächsten Event der Deepstack Serie in Innsbruck weitergeht.

Hier noch einmal das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Andreas Mäder

CH

€ 79.440

2

Oliver

F

€ 49.110

3

Josip Simunic

AUT

€ 31.780

4

Alois Weiss

AUT

€ 22.530

5

Duc Ha Ngyuen

VNM

€ 16.470

6

Jonathan

D

€ 13.000

7

Gerd Hörburger

AUT

€ 11.555

8

Marc Friedmann

CH

€ 9.535

9

Roberto Finotti

I

€ 7.945

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

pokerface 2013-09-21 13:17:55

aber alois weiss ist trotzdem der beste