CAPT Baden 2009, die 20. Poker EM

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Richard Ashby, Seven Card Stud Champion.

Felix Austria. Die Siege in den ersten CAPT Events 2009 gingen an den Österreicher Wasi Akhund, Almos Szikrai aus Ungarn und Irene Baroni aus Italien. Die Seven Card Stud Poker EM gewann Richard Ashby aus England. Heute kommt es zum Showdown im Nations Cup.

156 Spieler nahmen am €2000,- Main Event teil und generierten einen Preispool von knapp €300.000,-. Der einzige Deutsche, der auf Platz 16 gerade noch im Geld landete, war Andreas Krause. Dagegen gelang fünf Österreichern der Sprung an den letzten Tisch, und im Heads-up konnte sich mit Wasi Akhund schließlich ein Einheimischer gegen Dragan Galic durchsetzen. Akhund bewies damit, der wegen seines Outfits verdächtigt wurde, im Nebenberuf ein internationaler Topspion zu sein, gewann über €80.000,-.

 

wasi-akhund Inkognito im Namen des Herrn unterwegs? Wasi Akhund.

Der zweitplatzierte Kroate kann jetzt schon auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: ein EPT Final Table in San Remo, zwei Cashes bei der WSOP und vier Finaltische bei CAPT Main Events. Dritter wurde Sergej Pomerantsew aus Russland, dem das Kunststück gelang, auch bei der Seven Card Stud EM das Heads-up zu erreichen.

Die beiden Finalisten haben sich nicht gerade den Ruf erarbeitet, besonders tight zu agieren, denn Galic ging mit 6-To all-in und Akhund bezahlte mit 4-3s. Der passende Flop für die beiden Kamikazepiloten fiel 6-4-4, und zwei Damen brachten Akhund das Full House.

Final Table Payouts:

  1. Wasi Akhund, €81.430,-
  2. Dragan Galic, €57.870,-
  3. Sergej Pomerantsew, €40.570,-
  4. Johann Prechtl, €29.830,-
  5. Sampo Löppönen, €22.080,-
  6. Markus Feurle, €15.810,-
  7. Richard Scheili, €10.740,-
  8. Thomas Eichinger, €7750,-
  9. Jürgen Sternad, €5965,-

Die €2500,- Seven Card Stud EM ging in diesem Jahr nach England: Richard Ashby aus London, Anfang des Jahres noch am Finaltisch der Aussie Millions, nahm den Titel nach über 20h Spielzeit mit ins heimische Königreich. Quads Zweien und waren die würdige Siegerhand des Engländers, der schon als Chipleader an den letzten Tisch gekommen war und diese Position auch nicht mehr abgab.

 

stefan-rapp Limit-Spezialist Stefan Rapp

„Ich habe schon so viele Turniere gespielt, aber das ist mein erster EM-Titel. Und dabei hatte ich beim Finale und vor allem, als wir zu dritt am Tisch waren, die ganze Zeit das Gefühl, das Universum sei gegen mich, weil Pomerantsew mit seinen All-ins immer wieder durchgekommen ist", erklärte der glückliche Gewinner nach dem Turnier, der schon seit zwölf Jahren regelmäßig zur EM nach Baden kommt.

Mit einem dritten und einem zweiten Platz bei den beiden Hauptevents war dennoch Sergej Pomerantsew der erfolgreichste Spieler der Woche. Auf Platz 4 landete Österreichs Full Tilt Profi Stefan Rapp, der damit seine Fähigkeiten in dieser Disziplin bestätigte. Mit am Finaltisch saß auch Marco Mattes, der beste Deutsche beim diesjährigen WSOP Main Event.

Final Table Payouts:

  1. Richard Ashby, €59.140,-
  2. Sergej Pomerantsew, €43.370,-
  3. Helmut Freudenschuss, €31.540,-
  4. Stefan Rapp, €21.680,-
  5. Deniz Yavuz, €15.770,-
  6. K. V., €11.825,-
  7. Marco Mattes, €7885,-
  8. Siegried Rath, €5915,-

Weitere Side Events

Sandra Naujoks ist nicht die einzige Spielerin, die sich gegen die männliche Konkurrenz durchsetzen kann. Das 800er Side Event gewann Irene Baroni aus Italien. €32.990,- versüßten ihr den Erfolg. Im €500er Shoot-out war Almos Szikrai aus Ungarn schließlich der Last Man Standing. Seine Belohnung: €10.970.

 

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Nations Cup

Mit 17 Teams aus 13 Ländern geht in diesem Jahr ein Rekordfeld an den Start. Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz sind mit je zwei Teams vertreten, mit dabei ist aber erstmal auch ein Team aus Persien, was vor allem deshalb interessant ist, weil es dieses Land genau genommen gar nicht gibt und weil Teammitglied Alex Jalali und Toni Vardjavand bekanntlich ansonsten für Deutschland starten.

Zu den bekannten Teamkapitänen gehören Erich Kollmann und Markus Golser (beide A), Michael Keiner und Andreas Krause (beide D), Rino Mathis (CH), Dario Alioto (I), Alex Kravchenko (RUS), Marcel Luske (NED) und Peter Hedlund (S), der mit seinem Team nach den ersten beiden Flights (PLO und Seven Card Stud) die Tabelle anführt.

Auf den Plätzen folgen Russland, Schweiz 1 und 2, Finnland und Deutschland 2 (Krause, Joh, Kang, Fragin aka Bobby G.).

Das Finale (NLHE) findet heute Abend statt und ist auch per Live-Stream gratis und umsonst im Internet zu empfangen: ab 21 Uhr auf www.casinos.at.

Am morgigen Dienstag beginnt das mit Spannung erwartete €4000,- Main Event. Es ist auf drei Tage angesetzt, und der Final Table ist ebenfalls live im Netz zu sehen.

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