Bwin jetzt mit PartyPoker-Software

Still und heimlich wurde der komplette Bwin-Spielerpool in der letzten Nacht mit dem von PartyPoker vereint. Ein längst überfälliger Vorgang.

Wer heute Morgen seine Bwin-Software gestartet hat – oder auch die von PartyPoker, dem fiel als erstes ein deutlich höherer Traffic auf, und dann die neue, wenn auch bekannte Software.

Gerade mal eineinhalb Jahre nach der Fusion von bwin und PartyPoker ist es gelungen, den Spielablauf zu vereinheitlichen und die beiden Spielerbasen zusammenzulegen.

Das dürfte auch der Grund dafür sein, warum die Verschmelzung nicht weiter angekündigt wurde. Die Bekanntgabe dieses derartig überfälligen Vorgangs hätte wohl so manchen hämischen Kommentar in den Foren ausgelöst.

Eigentlich hätte der Schritt schon viel früher erfolgen sollen, aber u. A. der verschleppte Verkauf des Ongame-Netzwerks sorgte dafür, dass er immer wieder verschoben wurde.

Höhere Spielerzahlen stellen auch die Spieler fest, die sich auf die kleineren Skins von PartyPoker spezialisiert haben, etwa den Live-Ableger WPT Poker.

Dagegen sinkt der Traffic auf den Ongame-Skins, was allerdings weniger stark auffallen wird, denn viele Tische auf den Micro Stakes, die mehr als ein Drittel der gesamten Spieler bespielen, werden ausschließlich bei bwin angezeigt.

Die Turbo-Version Fast Fold Poker – identisch mit Rush oder Zoom Poker - ist nun auch den bwin-Spielern zugänglich.

Für Traditionalisten gibt es aber auch Alternativen: Wer die alte Software bevorzugt, loggt sich bei Betfair oder William Hill Poker ein. Dort bleibt zumindest vorerst alles beim Alten.

Die endlich abgeschlossene Fusion von Bwin und Party hat auch Auswirkungen auf das allgemeine Ranking der Pokerräume.

Hatten sich hinter Marktführer PokerStars lange Zeit iPoker und PartyPoker ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, zog Full Tilt nach dem Neustart binnen Stunden an den beiden weit vorbei.

Inzwischen hat sich der Traffic bei FTP aber dramatisch abgeschwächt, was hauptsächlich dem hohen Anteil an Regs zugeschrieben wird.

Seit gestern konnte sich PartyPoker nun ein wenig von iPoker absetzen und zog zwischenzeitlich sogar an Full Tilt Poker vorbei.

Dort sank der Traffic seit dem Relaunch um mehr als die Hälfte, während Partypoker einen Anstieg um 45% verzeichnete.

Das nach der Übernahme von FTP durch PokerStars befürchtete Onlinepoker-Monopol scheint damit zunächst abgewendet.

Für die Spieler weltweit kann das nur gut sein. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

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