Triple Barrel – Blom gefordert, Ultimate Beat veröffentlicht, Moorman gekrönt

triple pokerface

In unserer heutigen Triple Barrel geht es darum, wie man sich auf Full Tilt Poker ein Heads-Up gegen Viktor Blom verdienen kann und dass die lang erwartete Dokumentation über die Betrügereien auf der Online-Plattform Ultimate Bet nun endlich erscheint, außerdem werfen wir einen Blick auf die jüngsten Husarenstreiche des Internetprofis Chris Moorman.

1) Viktor Blom spielt 100 Heads-Ups gegen Amateure

Die Besucherzahlen auf Full Tilt Poker sind gelinde gesagt mäßig, mittlerweile ist die einstige Nummer 2 im Markt auf den fünften Platz der meistbesuchten Online-Plattformen abgerutscht.

Neue Spieler oder zumindest mehr Traffic soll nun eine Aktion bringen, bei der einer der größten Online-Mythen überhaupt im Zentrum steht.

Bei Blom 100 kann man sich zwischen 25. Oktober und 3. November bei täglich ausgetragenen Flip Freeroll-Turnieren für ein Heads-Up gegen Viktor Blom qualifizieren und dabei jeweils 1.000 Dollar gewinnen.

Blom 100

Jeder Spieler kann sich bis zu vier Tickets für diese Turniere sichern, möglich ist dies durch eine Einzahlung von mindestens 20 $, einen Platz im Preisgeld bei einem MTT oder ein gewonnenes Sit ´n Go.

Während der Aktion laufen täglich zehn Heads-Ups mit den Gewinnern der Flip Freerolls, die allesamt gegen Viktor Blom antreten und um 1.000 Dollar spielen dürfen.

Insgesamt hat Full Tilt Poker also 100.000 Dollar ausgelobt, aber man kann davon ausgehen, dass Bloms Erfolgsquote über 50 Prozent liegen und damit mehr als die Hälfte des Geldes beim Ausrichter bleiben wird.

2) Ultimate Beat steht ab heute zum Download bereit

Schon seit langem angekündigt, doch immer wieder verschoben, wurde die Dokumentation Ultimate Beat:Too much to lose, die sich mit den ungeheuerlichen Vorgängen rund um den Superuser-Skandal bei Ultimate Bet und Absolute Poker befasst.

Dort waren zwischen März 2006 und Dezember 2007 Spieler unterwegs, die nicht nur die eigenen, sondern auch die gegnerischen Karten sehen konnten und damit riesige Summen abräumten.

Jetzt ist es aber endlich soweit. Ab heute kann auf der Seite des Produzenten der Film kostenpflichtig heruntergeladen werden, später soll er eventuell auch als DVD erscheinen.

Ultimate Beat Logo

Regisseur des Films ist Scott Bell, der während der Dreharbeiten Interviews mit bekannten Personen aus der Pokerszene wie Mason Malmuth, Brad Booth und Noah Stephens-Davidowitz führte und weiteres Licht ins Dunkel dieses Skandals bringen will.

Die Dauer des Films beträgt mehr als 100 Minuten, was Nolan Dalla, der den Film vorab sehen durfte, deutlich zu lang vorkam. Außerdem entdeckte er einige kleinere Fehler in der Doku, die den positiven Gesamteindruck aber nur leicht schmälern konnten. 

Aus Sicht der Spieler ist Ultimate Beat:Too much to lose ein wichtiger Beitrag zum Spielerschutz – einen Fall wie diesen darf es in der Online-Geschichte nicht mehr geben.

3) Chris Moorman nicht aufzuhalten

Gerade eine Woche ist es her, dass wir über die sechzehnte Triple Crown des britischen Turnierspezialisten Chris Moorman berichteten, da ist die Meldung schon wieder Schnee von gestern.

Chris Moorman
Chris Moorman bei der WSOPE 2010.

Mittlerweile nämlich hat MoormanI bzw. Moorman1, wie sich der Brite im Internet schlicht nennt, schon wieder zweimal zugeschlagen.

Online bekommt man eine Triple Crown verliehen, wenn man innerhalb einer Woche drei größere Turniere auf verschiedenen Plattformen gewinnt, und genau das schaffte Moorman in den letzten beiden Wochen!

Sein Sieg beim Sunday Brawl auf Full Tilt, der ihm fast 50.000 Dollar einbrachte, wurde für die 17. Krone gewertet und anschließend machte Moorman da weiter, wo er aufgehört hatte, und sicherte sich innerhalb von sechs Tagen die nächsten drei Turniersiege und damit Triple Crown Numero 18.

Da machte es auch nichts aus, dass Moorman sich auf PokerStars bei einem 55 $-Turnier unglücklich im Heads-Up geschlagen geben musste …

 

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