Bewaffneter Raubüberfall bei der EPT in Berlin

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Gegen 14 Uhr drangen fünf mit Schuss- und Stichwaffen bewaffnete Männer in den voll besetzten Grand Ballroom des Grand Hotel Hyatt ein, wo neben dem Main Event noch fünf weitere Turniere stattfanden. Ziel der Täter war offenbar die Kasse, die sich im hinteren Bereich des Saals befand.

Es liegt ein Schatten über der EPT. Die Veranstaltung wurde Opfer eines Überfalls brutaler, skuropelloser Verbrecher.

Gegen 14 Uhr stürmten die Täter unter lautem „Überfall"-Rufen in den Spielsaal. Sie gaben mehrere Schüsse ab. Spieler und Zuschauer gerieten in Panik, mehrere Tische wurden umgeworfen, danach versank die Veranstaltung im Chaos.

Ob und was die Täter erbeuten konnten, ist unklar. Eine Polizeisprecherin erklärte, es sei „Geld erbeutet worden". Gerüchte schießen bereits ins Kraut. Von Summen zwischen €800.000 und dem gesamten Preispool von über fünf Millionen Euro ist die Rede.

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Geflohene Spieler vor dem Hyatt.

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Aufräumarbeiten.

Hieß es zunächst, es sei niemand verletzt worden, berichten Augenzeugen jedoch von Angriffen auf Sicherheitsleute. Einer der Täter sei mit einer Machete bewaffnet gewesen und hätte mehrfach auf einen Security-Mitareiter eingeschlagen.

Die Täter sind flüchtig.

Derzeit sind die Aufräumarbeiten fast beendet. Vielen Spielern ist das Entsetzen noch ins Gesicht geschrieben. Mehrere Dealer und Dealerinnen befinden sich in psychologischer Betreuung. Aufgrund des Schocks sehen sich einige nicht mehr in der Lage, ihrer Tätigkeit nachzugehen.

Der Sall sah nach dem Überfall aus wie ein Schlachtfeld. Stühle, Tische, Chips, zerbrochene Flaschen und Gläser, alles lag wild durcheinander. Es dürfte schwierig bis unmöglich sein, alle chipstacks wieder zu rekonstruieren.

Trotz der chaotischen Umstände, die eigentlich einen Abbruch sämtlicher Events verlangen, sollen die Turniere fortgesetzt werden. Die Veranstalter handeln nach dem Motto von München 1972: „The Games must go on."

Das Main Event soll um 17 Uhr fortgesetzt werden.

 

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