Best of MEC 2010 - die Videos

MEC-German-Pros

Die diesjährige Full Tilt Million Euro Challenge in Europas Poker-Hauptstadt war ein außergewöhnlicher Pokerevent. Wir vom Team Pokerzeit waren mit unserer Videokamera dabei.

Nach den Massenveranstaltungen des vergangenen Jahres in Hamburg und Salzburg setzte man diesmal in der „Aula der Wissenschaften" mit 200 Amateurspielern auf eine exklusivere Variante.

Natürlich war die Full Tilt Million Euro Challenge auch dieses Jahr zunächst einmal ein Freeroll-Turnier um ein gigantisches Preisgeld, das Amateurpokerspieler zusammenbringt.  Aber es geht dabei natürlich auch immer darum, dem Olymp ein wenig näher zu kommen und die Götter zu schauen. In einem ersten Video haben wir uns als Stalker Chris Ferguson an die Fersen geheftet, den Einmarsch der Full Tilt Gladiatoren begleitet und einen reichlich lädierten Mike Matusow in der Lobby des Palais Coburg getroffen:

Im Palais Coburg standen Gus Hansen, Patrik Antonius, Chris Ferguson, Huck Seed, Mike Matusow, Phil Ivey und Tom Dwan den Journalisten Rede und Antwort. Selbst der Meister aller Klassen schenkte uns ein provokativ ironisches Lächeln, verriet warum er nun nicht mehr soviel Platz zum Wohnen braucht, warum er sich gerade wie in einer Bubble fühlt und die Cash Game Runden in Wien zu niedrig sind:

„The Great Dane" Gus Hansen erschien hingegen sichtlich lädiert. Gezeichnet nicht von den katastrophalen Cash Game Sessions auf den Nosebleed Limits, sondern von einem Squash- Unfall. In einem Kurzinterview erklärte er uns, warum er eine Highroller Backgammon Partie dem Tag des 2 des Highroller Events bei der EPT Monte Carlo vorgezogen hat, warum auf den Nosebleed Limits gerade gar nichts für ihn läuft und am Ende sichtlich angefressen, dass er nach wie vor nicht Gefahr läuft broke zu gehen:

Weit weg davon broke zu gehen, ist Tom Dwan. Im Palais Coburg war vielleicht auch deshalb gar nichts von der legendären Arroganz und Medienmüdigkeit Dwans zu spüren. Ganz entspannt gab uns Dwan ein paar Tipps, erklärte, wie es sich anfühlt nun im schwarzen Zwirn mit den Big Boys zu reisen und was er eigentlich in seiner Freizeit macht:

Den wilden Clown spielte unterdessen mal wieder Mike Matusow. Mit reichlich Restalkohol gab er eine Einführung in die Geheimnisse des legendären Weinkellers des Palais Coburg. Warum nicht nur der Dessertwein, sondern auch die Hostessen in Wien sehr „sweet" sind, erfahrt ihr hier:

Natürlich ging es auf der Full Tilt Million Euro Challenge weit distinguierter zu, als uns das der gute Mike glauben machen wollte. Für Full Tilt- Cheftheoretiker Stephan Kalhamer hatte man es sogar mit einer außergewöhnlich guten Turnier-Struktur zu tun. Von 200 Spieler auf einen herunterzuspielen und sich dafür zwei Tage Zeit zu lassen, das so der Regensburger würde kaum ein Casino anbieten. „Hier in Wien durfte sich tatsächlich schon jeder als Gewinner fühlen.

In Salzburg und Hamburg hatte der Glücksfaktor in den ersten Shoot-outs noch eine immense Bedeutung gehabt. Hier nun ist Poker genau das, als was es auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden sollte: kein Spiel für Hasardeure, sondern eher was für die Akademie."

Welche Erfahrungen Stefan Kalhamer mit dem gestiegenen Pokerwissen der Spieler in seinen Seminaren gemacht hat, warum er das Spiel in seiner Entwicklung auf einem gesunden Standart sieht und die Verpflichtung Andreas Krauses für einen nachvollziehbare Entscheidung hält, erfahrt ihr in einem etwas längerem Interview hier:

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