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EPT Berlin - Der Exot aus der Steppe

Von: The Hand Geposted in: Blog
2010 Mar 3
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Bei den Olympischen Spielen spricht man gerne von Exoten, wenn Teilnehmer aus Ländern dabei sind, die entweder als chancenlos oder zumindest als höchst ungewöhnlich für eine Sportart gelten.

Spitzenreiter in dieser Kategorie ist unangefochten Tserendorj Batsuren aus Ulan-Bator, den wir gerade beim Mittagessen in den Berliner Arkaden am Marlene-Diretrich-Platz getroffen haben. Auf eine Currywurst, Herr Batsuren!

Batsuren ist extra für die EPT aus der Mongolei angereist, aber leider am ersten Tag schon ausgeschieden. Mit A-Q gegen K-K auf einem Board A-x-x-K, wenn wir das richtig verstanden haben.

Ist Poker denn in der Mongolei angesagt? „Sehr," antwortet Batsuren. „In der Mongolei spielt jeder Poker. Überall." Ist Poker denn legal in der Mongolei? „Nein."

Herr Batsuren ist außerdem der Chef des Mongolischen Pokerbunds und lädt uns freundlich zu einer Partie ein, wenn wir in seiner Heimatstadt mal vorbeikommen sollten. „Am besten im Sommer. Da ist es sehr schön." Im Winter dagegen, das weiß man aus den Nachrichten, sind Temperaturen unter -40° keine Seltenheit.

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Poker legal? "Nö."

Wir versprechen, einen Abstecher zu machen, wenn wir das nächste Mal auf dem Landweg nach Wladiwostock unterwegs sind.

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