Die Austrian Masters 2011

ccc wien

Einer der Höhepunkte im Turnierkalender des Concord Card Casinos (CCC) Wien-Simmering sind die Austrian Masters. Die beliebte Turnierwoche fand dieses Mal vom 17. bis 26. Juni statt und lockte Spieler aus ganz Europa in die Donaustadt.

Die Austrian Masters bestehen aus insgesamt neun No-Limit Hold’em Freezeout Turnieren und einem Satellite für das Main Event. Die Buy-Ins reichen von €100 bis €1.000, sodass für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei ist.

Den Auftakt machte ein €115 No-Limit Hold’em Turnier mit einem garantierten Preispool von €20.000, das über zwei Tage gespielt wurde. Insgesamt 206 Spieler aus aller Herren Länder nahmen daran teil.

Am vorletzten Samstag ging es dann um den Sieg und das Preisgeld in Höhe von €5.750. Dieses holte sich der Deutsche Johann Büsing, vor dem Schweizer Javier Alonso (2./€ 3.270) und dem Deutschen Helge Warkow (3./€2.190).

Am darauffolgenden Montag fielen gleich zwei Entscheidungen. Zunächst stand der Final Table des €220 No-Limit Hold’em an, denn dabei handelte es sich ebenfalls um ein Zwei-Tages-Event. Als Chipleader ging der Österreicher Andreas Gunacker an den Finaltisch und gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Er durfte sich über €5.220 freuen. Anschließend endete das €330 No-Limit Hold’em Shorthanded ebenfalls mit einem österreichischen Erfolg. Hier setzte sich Andreas Rein gegen die Konkurrenz durch und wurde dafür mit €4.780 belohnt.

Als nächstes stand ein €500 No-Limit Hold’em auf dem Programm, das auf zwei Tage angesetzt war. 59 Spieler fanden sich an den Tischen ein und unter ihnen waren mit Manuel Blaschke, Stefan Jedlicka und Antonio Karman auch einige bekannte Gesichter. Allerdings schaffte es keiner von ihnen an den Final Table. Nicht zu schlagen war der Ungar Laszlo Beszenyi, der für seinen Sieg €10.890 mit nach Hause nahm.

Das Highlight der Turnierwoche war natürlich das Main Event mit einem Buy-In von €1.000. Insgesamt 72 Spieler gingen an den Start und Namen wie Malte Strothmann, Michael Hill, Andrej Bogdanov, Stefan Jedlicka und Manuel Blaschke bewiesen, dass sich noch längst nicht alle Topspieler aus dem deutschsprachigen Raum bei der WSOP in Las Vegas befinden. Am Ende von Tag 1 waren noch 33 Akteure im Rennen. In Führung lag der Deutsche David Frieling, doch es war noch ein weiter Weg bis ins Geld, da das Main Event über drei Tage gespielt wurde.

Am Ende von Tag 2 waren nur noch fünf Spieler übrig und Frieling gelang es tatsächlich seine Führung zu verteidigen. Somit ging er als klarer Favorit ins Finale am Sonntag. Allerdings lauerte hinter ihm mit Andrej Bogdanov noch ein sehr starker Spieler. Dieser musste sich jedoch auf Platz 4 für €7.080 verabschieden. Kurz drauf folgte ihm der Däne Jens Eisner (3./€8.490) und wir waren im Heads-Up. Nachdem David Frieling (2./€12.740) das Geschehen über zwei Tage kontrolliert hatte, musste er sich schlussendlich doch noch Clemens Manzano (1./€21.280) geschlagen geben, und durften die Österreicher auch im Main Event über einen Heimsieg jubeln.

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