Aussie Millions – Uphoff, Schemion Zweite in ME und HR

Manny Stavropoulos Aussie Millions 2015 Main Event Winner
Manny Stavropoulos. Photo: PS-Blog.

Zwei zweite Plätze in Australien. Lennart Uphoff und Ole Schemion scheitern erst in den Heads-ups des Main und des High Roller Events.

Wieder einmal zeigten sich deutsche Spieler in Klasseform. Sowohl im $10k Main Event als auch bei der  $100k High Roller Challenge belegten deutsche Spieler den zweiten Platz.

Uphoff im Main Event

Parallel zum Finale der Australian Open im Tennis spielten im Crown Casino Lokalmatador Manny Stavropoulos und Lennart Uphoff aus Deutschland den Titel des Aussie Millions Siegers aus.

In beiden Finals wogte das Geschehen hin und her, bevor der griechischstämmige Stavropoulos den Heimsieg für die Australier sichern konnte.

Dabei hatte Uphoff zu Beginn des Heads-up gut doppelt so viele Chips wie der Australier. Der ließ sich jedoch nicht verunsichern und zog schließlich an Uphoff vorbei.

Als beide Spieler etwas gleich große Stacks vor sich hatten, einigten sie sich auf einen Deal, der 100.000 australische Dollar für den Sieger übrig ließ.

In der letzten Hand des Turniers gab es für Uphoff keine Möglichkeit mehr, das Aus zu verhindern.

Auf einem Board

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hielt Uphoff mit T 6 einen geplatzten (Straight) FLush Draw, aber auch die zweithöchste Straße.

Stavropoulos hielt aber die Nut Straight mit J T und gewann.

Payouts am Finaltisch:

1. Manny Stavropoulos, A$ 1.385.000

2. Lennart Uphoff, A$ 1.214.500

3. Joel Douaglin, A$ 630.000

4. James Rann, 430.000

5. Brian Rast, A$ 315.000

6. Anthony Legg, A$ 235.000

7. Richard Lyndaker, A$ 160.000

Schemion vs. Yong High Roller Challenge

Richard Yong hatte bereits mehr als vier Mio. Dollar Turnierprämien, aber noch nie ein Live-Turnier gewonnen.

richard yong
Erster internationaler Titel für Richard Yong.

Seit dem Wochenende gilt das nicht mehr.

Als Regular an den teuersten Tischen der Welt ist Yong das Spielen um große Summen gewohnt. Ein $100k Buy-in verursacht ihm keine Kopfschmerzen.

Im Crown Casino von Melbourne konnte Yong nun in einem Feld von 70 Weltklassespielern seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Im Heads-up setzte er sich gegen den deutschen Dauerbrenner Ole Schemion durch.

Schemion ist erst 22, hat aber in den letzten Jahren so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt.

Fast hätte es zu einem weiteren High Roller Titel gereicht, aber an dem extrem stark besetzten Finaltisch scheiterte er letztlich am allerletzten Gegner.

Das letzte Dduell begann mit einem 5:2 Chipvorsprung für Yong. Zuviel sogar für Schemion, um noch einmal zurückzukommen.

Am Ende verlor Schemion mit 8-9o gegen Yongs J-To. Die Chips waren auf dem Flop 7-6-2 in die Mitte gegangen.

Yong hatte seine Hand wohl falsch gelesen und wähnte sich auf einem Flush Draw, während Schemion mit dem Open Ender all-in ging.

Yong bezahlte also und gewann letztlich mit Bube hoch, das auf dem Board nichts Spektakuläres mehr geschah.

Da sich die beiden Finalisten nicht auf einen Deal einigen konnten, kassiert Yong die volle Gewinnsummer von 1,87 Mio. A$. SChemion fügte seiner Bankroll weitere 1,35 Mio. hinzu.

Payouts am Finaltisch:

1. Richard Yong, A$ 1.870.000

2. Ole Schemion, A$ 1.350.000

3. Scott Seiver, A$ 1.000.000

4. Justin Bonomo, A$ 800.000

5. Jason Mo, A$ 630.000

6. Erik Seidel, A$ 500.000

7. Dani Stern, A$ 400.000

8. Alex Trevallio, A$310.000

Letzter Höhepunkt der Aussie Millions ist nun die $250.000 Challenge.



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