Aussie Millions – Uphoff am Finaltisch

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Lennart Uphoff.

Zum vorletzten Mal wurden heute die Karten beim Main Event der Aussie Millions ausgeteilt. Mit noch 30 Teilnehmern aus dem Feld von ursprünglich 648 Spielern ging es darum, die recht unorthodoxe Anzahl von sieben Finalisten zu ermitteln.

Neben drei deutschsprachigen Spielern waren auch noch einige internationale Top-Stars wie Phil Ivey und Mike McDonald im Rennen. Wie es ihnen erging, erfahrt ihr hier!

Frühes Aus für McDonald, Bräuer und Ivey

Als einziger klarer Shortstack war Mike Timex McDonald in den Tag gegangen, da war es nur folgerichtig, dass er als erster Spieler seinen Platz räumen und sich mit dem 30. Rang begnügen musste.

Leider erwischte es direkt danach auch schon einen unserer drei deutschsprachigen Spieler.

Auf einem Flop mit T 6 2 landete Jannis Bräuer mit A T im All-In, doch der schnelle Call von Sarkiss Osalian war kein gutes Zeichen.

Mit K K lag der Australier klar vorne und nahm den in Österreich lebenden Deutschen nach 4 und 8 auf Turn und River vom Tisch. Platz 29 und A$30.000 damit für Bräuer.

Ebenfalls recht schnell verabschieden musste sich Phil Ivey.

Der amerikanische Superstar erwischte mit K Q einen regelrechten Traum-Flop mit Q 4 3, doch beim anschließenden All-In präsentierte Anthony Legg mit A K eine Hand mit vielen Outs.

Schon der Turn mit der 9 machte das Aus von Ivey klar und nach der bedeutungslosen 7 auf dem River musste sich Ivey mit Rang 23 und A$40.000 begnügen.

Auch Karlic raus, aber Uphoff im Finale

Die deutschsprachigen Chancen wurden weiter dezimiert, als der Österreicher Gerald Karlic an die Rail musste. Als Vierter in Chips war er in Tag gegangen, doch lief heute wenig bis gar nichts zusammen.

Am Ende war sein Stack schon auf unter 300.000 Chips geschrumpft, als er in ein ungünstiges Match-Up rannte.

Mit 8 8 trat er gegen Manny Stavorpoulos‘ K K zum All-In an, und als wäre die Lage nicht ungünstig genug, produzierte das Board mit K T 7 K 6 einen Vierling für den Australier. Platz 17 und A$55.000 damit für Karlic.

Somit blieb nur noch Lennart Uphoff übrig, und er enttäuschte die deutschen Hoffnungen nicht, sondern schaffte es recht souverän an den siebenköpfigen Finaltisch.

Eine seiner Schlüsselhände spielte er zweifellos gegen den ehemaligen Chipleader Raiden Kan aus Macao. Auf einem River mit A 3 T 2 K setzte Uphoff bescheidene 65.000, doch sein Gegner ging mit 1,2 Millionen All-In.

Das erwies sich als äußerst schlechte Idee, denn Uphoff hatte mit T 8 den Flush, den Kan repräsentieren wollte, sich so aber mit Q 8 für den totalen Bluff verabschieden musste.

Am Ende tütete Uphoff 3,595 Millionen Chips ein und hat damit blendende Aussichten im Finale am Sonntag.

Rann Chipleader, Rast und Lyndaker noch dabei

Chipleader ist der hierzulande kaum bekannte James Rann aus Großbritannien, ihm folgt der kaum minder unbekannte Joel Douaglin.

Die prominentesten Spieler am Finaltisch sind zweifellos Richard nutsinho Lyndaker und Highroller Brian Rast, die allerdings mit rund 20 Big Blinds zur Aufholjagd blasen müssen.

Dem Sieger winken A$1,6 Millionen Dollar, die Entscheidung fällt am Sonntag, da morgen erst einmal die Highroller um Ole Schemion mit der A$100.000 Challenge an der Reihe sind.

Aussie Millions, Main Event, Stand vor dem Finale:


1

James Rann

Großbritannien

4.085.000

2

Joel Douaglin

Australien

3.935.000

3

Lennart Uphoff

Deutschland

3.595.000

4

Anthony Legg

Australien

3.290.000

5

Manny Stavropoulos

Australien

2.115.000

6

Richard Lyndaker

USA

1.200.000

7

Brian Rast

USA

1.185.000

 

Payouts:

1

A$1.600.000 (€1.120.000)

2

A$1.000.000 (€700.000)

3

A$630.000 (€441.000)

4

A$430.000 (€301.000)

5

A$315.000 (€220.500)

6

A$235.000 (€164.500)

7

A$160.000 (€112.000)

8 – 9

A$120.000 (€84.000)

10 – 12

A$95.000 (€66.500)

13 – 15

A$70.000 (€49.000)

16 – 18

A$55.000 (€38.500)

19 – 24

A$40.000 (€28.000)

25 – 30

A$30.000 (€21.000)

25 – 36

A$25.000 (€17.500)

37 – 56

A$20.000 (€14.000)

57 – 72

A$15.000 (€10.500)

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